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BSC spielte wieder Fußball aus der Hinrunde

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Nach acht Pflichtspielen ohne Sieg war der BSC Schwarz-Weiß 19 mit dem 7:2-Sieg gegen Union Niederrad endlich wieder erfolgreich. Der Tabellenachte steht mit 44 Punkten jenseits von Gut und Böse und kann in Ruhe das dann dritte Kreisoberliga-Jahr planen. Auch die Niederräder werden in der kommenden Saison in der Klasse vertreten sein, denn in einer schwierigen Saison haben sich die Unioner trotz der hohen Schlappe mit zwölf Punkten vor dem Relegationsplatz distanziert und sind durch den gewonnenen direkten Vergleich mit GSU Hellas durch. 
BSC-Trainer Eleyas Kahsay im Austausch mit einem Schiedsrichter. Foto: Archiv Mithat Gürser.
BSC Schwarz-Weiß 19 – FC Union Niederrad 7:2 (4:1)

„Wir haben endlich wieder einen Sieg eingefahren, dank den Rückkehrern und guter Trainingsbeteiligung haben wir endlich wieder unseren Fußball aus der Hinrunde gespielt. Wir waren deutlich überlegen und in der Höhe haben wir auch verdient gewonnen“, konstatierte BSC-Trainer Eleyas Kahsay. Der Coach betonte aber auch: „Man muss zum Spiel aber sagen, dass Union in den ersten zehn Minuten drei hundertprozentige Chancen hatte und wenn die diese reinmachen…wäre das Spiel mit hoher Wahrscheinlichkeit anders gelaufen. Wir waren heute gut drauf und sind endlich über den Teamspirit gekommen. Wir wollten über unsere Grenzen gehen und endlich den Dreier holen.“

Das gelang, weil eben BSC-Spieler Tskaloba Zhgenti die Führung erzielte (6.) und Mulualem Tilahun Haile (20.) erhöhte. Zudem kam ein Eigentor des Niederräders Pavo Peric (22.), dann verkürzten die Unioner mit Routinier Mohamed Azeggaghe (33.). Für den Pausenstand sorgte Elmehdi Aaflani (36.). Zur Halbzeit nahm Union-Trainer Zeljko Sanjug gleich fünf Wechsel auf einmal vor und erschöpfte sein gesamtes Auswechselkontingent. Doch besser wurde der desolate Gästeauftritt danach auch nicht. Shahdrach Boakye (59.), Emmanuel Rosenberger (68.) und Elias Jennaoui per Foulelfmeter (79.) erhöhten auf 7:1. Dann verkürzte noch Soharb Wahidi auf 7:2 (82.).

Union-Präsident Khalid Lamjahed erklärte: „Wir hätten in den ersten zehn Minuten 2:0 führen müssen. Stattdessen kommt der BSC mit der ersten Torchance zum 1:0. In der Folgezeit vergeben wir noch einmal eine hundertprozentige, bevor BSC mit einem Doppelpack und einem glücklich abgefälschten Schuss zum 3:0 kommt. Danach haben wir uns mehr oder weniger aufgegeben. Man merkt, die Luft ist raus. Es war eine anstrengende Saison für uns auch mental. Es wurde zu einem Sommerkick, BSC war die reifere Mannschaft an diesem Tag, sie hatten die reifere Spielanlage und hatten mehr Lust zum Kicken. Das hatte Freundschaftsspielcharakter, der BSC machte die Tore. Das Ergebnis entspricht dem Spielverlauf. Unsere Chancenverwertung ist katastrophal. Das ist zum Fremdschämen, was wir an Chancen verballern. So werden wir es gegen jeden Gegner schwer haben. Den Klassenerhalt haben wir geschafft, das war unser Ziel im Endeffekt. Wir haben die Liga gehalten und blicken auf die neue Saison. Es müssen einige Schrauben bewegt werden, um eine erfolgreiche Saison zu spielen.“

Für beide Teams geht es im Restprogramm nur noch um die Platzierung in der Abschlusstabelle. Nachdem der BSC spielfrei aussetzt, geht es zu den designierten Absteigern FC Croatia (A) und FFV Sportfreunde (H). Am letzten Spieltag erwarten die Schwarz-Weißen noch den Rödelheimer FC. Die Union spielt noch gegen Croatia (H), bei den Speuzern (A), gegen Westend und Gudesding (beide H).

      

„Man merkt, die Luft ist raus.“

UNion-Präsident Khalid Lamjahed
  • Schiedsrichter: Suat Sen (SG Dornheim).
  • Zuschauer: 50.
  • Tore: 1:0 Tskaloba Zhgenti (6.), 2:0 Mulualem Tilahun Haile (20.), 3:0 Pavo Peric (22./Eigentor), 3:1 Mohamed Azeggaghe (33.), 4:1 Elmehdi Aaflani (36.), 5:1 Shahdrach Boakye (59.), 6:1 Emmanuel Rosenberger (68.), 7:1 Elias Jennaoui (79./Eigentor), 7:2 Soharb Wahidi (82.).