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Westend: Erster Sieg seit Arslanoskis Rückkehr

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Nach sieben Spielen ohne Sieg gelang Wiederaufsteiger SG Westend der erste Sieg im Jahr 2026, es war auch der erste Dreier seit der Rückholaktion von Trainer Vait Arlanoski. Gegen den FC Posavina, der damit wohl alle Aufstiegshoffnungen ad acta legen kann, gab es einen klaren 5:2-Sieg.

Westend-Boss Esad Golos (Mitte) im Gespräch mit Croatias Pressesprecher Stanislav Konta. Foto: Archiv Mithat Gürser.  

SG Westend – FC Posavina 5:2 (1:0)

2024 standen sich beide Teams noch in der Relegation mit dem SV Blau-Gelb gegenüber, aus der Posavina den direkten Wiederaufstieg schaffte. Westend musste für ein Jahr in die A-Klasse und stieg unter Arslanoski direkt wieder auf.

Der nahm dann nach wenigen Spieltagen seinen Hut und kehrte vor wenigen Wochen wieder an die Sondershausenstraße zurück, wo auch nach langer Zeit wieder mal ein Heimspiel auf dem eigenen Rasenplatz stattfand, nachdem Westend ja zuletzt zwei Heimspiele im „Exil“ in Preungesheim austrug. „Wir waren von Anfang an da und haben uns belohnt. Wir haben ja auch über die Feiertage gearbeitet die letzten zwei Wochen. Das hat sich ausgezahlt, denn die Jungs sind fit und hungrig, waren gut eingestellt. Wir haben alles super gemacht, ich musste nicht groß umstellen und hatte eine Vision“, sagte Arslanoski. Mit Marcel Jonetzko stand erstmals ein neuer Torhüter mit interessanter Vita zwischen den Pfosten.

Neuer Westend-Torwart in NLZ´s ausgebildet

Der 22-jährige war vereinslos, stand zuletzt bei Rot-Weiß Koblenz unter Vertrag und war zuvor bei Kickers Offenbach in der Regionalliga als dritter Torwart im Kader. Zudem hatte er Präsenzen in den Hallenformaten der „Baller und Icon League“. Ausgebildet wurde der Keeper in diversen Nachwuchsleistungszentren der Region. „Er hat mit seiner Erfahrung Ruhe ausgestrahlt, an den Toren konnte er nichts machen“, lobte Arslanoski, der ihn aufgrund seines guten Netzwerkes holte. Die Halbzeitführung durch Ali-Gerd Junior Cherif (10.) baute Torjäger Amin Anedam nach dem Seitenwechsel aus (56.). Postwendend verkürzten die Gäste durch den zur Halbzeit eingewechselten Manir Can Karasu (57.). Mustafa Ilhan stellte den alten Abstand wieder her (59.). Dann erhielt Gästeakteur Stanko Budimir wegen Reklamationen nach diesem Tor – aus Ansicht Posavinas fiel dieser Treffer aus Abseitsposition – in Tateinheit mit einer Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte (59.).

Per Foulelfmeter erhöhte der eingewechselte Mirsen Mehmedovic per Foulelfmeter auf 4:1 (66.). Dann unterlief den Hausherren ein Eigentor (70.), Mustafa Ilhan stellte den Endstand her (72.). Während Westend nun zehn Punkte Vorsprung zum noch möglichen Relegationsplatz 15 aufweist, liegt Posavina nun auf Rang sieben mit neun Punkten weniger als der Tabellenzweite Heddernheim – bei einem Spiel weniger. „Wir waren nicht auf unserem Niveau, das ist klar. Dazu kamen einige Schiedsrichterentscheidungen, mit denen wir nicht einverstanden sind – aber darauf haben wir keinen Einfluss. Wir müssen auf uns schauen und weiterarbeiten. Es war kein leichtes Spiel, aber wir geben nicht auf. Weiter arbeiten, weiter trainieren und von Spiel zu Spiel zeigen, dass wir es besser können“, so der Kommentar auf den sozialen Netzwerken des FC Posavina. Westend spielt am Sonntag bei GSU Hellas (17 Uhr), zwei Stunden vorher spielt Posavina gegen Rödelheim.

Schiedsrichter: Tashif Imran (SV Wehen Taunusstein). Zuschauer: 75.

Tore: 1:0 Ali-Gerd Junior Cherif (10.), 2:0 Amin Anedam (56.), 2:1 Manir Can Karasu (57.), 3:1 Mustafa Ilhan (59.), 4:1 Mirsen Mehmedovic (66./Foulelfmeter), 4:2 Eigentor (70.), 5:2 Mustafa Ilhan (72.).