By Jan | Published | Keine Kommentare
Zum Auftakt in der Relegation zur Gruppenliga Frankfurt West traf der FV Bad Vilbel aus dem Kreis Friedberg am Mittwochabend auf neutralem Platz in Frankfurt-Fechenheim auf die Usinger TSG aus dem Kreis Hochtaunus und musste sich verdientermaßen mit 1:3 (0:2) geschlagen geben.

Usinger TSG – FV Bad Vilbel 3:1 (2:0)
Acht Jahre nach der letzten Pflichtspielbegegnung, damals noch in der Verbandsliga Hessen Süd, standen sich die beiden Kontrahenten wieder gegenüber. Die Usinger TSG erreichte die Relegation in einem spannenden Kampf einer mehrköpfigen Spitzengruppe in der Kreisoberliga Hochtaunus. Zum Ende enteilte Aufsteiger 1. FC-TSG Königstein und trotz eines kleinen Tiefs mit zwei Niederlagen Mitte Mai konnte die TSG Platz 2 sichern. Ähnlich war die Situation in der Kreisoberliga Friedberg, wo der FV Bad Vilbel noch sechs Spieltage vor Schluss mit großem Abstand zu Platz 3 in Schlagdistanz zum späteren Aufsteiger Türk Gücü Friedberg II war. Da die von Bilal Banour trainierte Mannschaft anschließend allerdings nur noch einen Sieg und ein Unentschieden erreichte und die Konkurrenz näher kam, musste kurzzeitig sogar um Platz 2 gebangt werden. Letztendlich stand die Teilnahme bereits zwei Spieltage vor Schluss fest.
Den besseren Auftakt in das heutige Spiel hatte die Usinger TSG. Torjäger Gzim Berisha war über die linke Seite durchgebrochen und fand in der Mitte Sturmpartner Joshua Lauth, der ohne Probleme zum 1:0 einschob (4.). Bad Vilbel hatte Schwierigkeiten sich gegen den gut gestaffelten Gegner durchzusetzen und kam in der ersten Halbzeit nur zu einer Halbchance durch Linksverteidiger Mohamed Mamay (17.). Glück hatten die Mannen in grün vor dem Halbzeitpfiff, als ein Tor durch Berisha wegen Foulspiel an Schlussmann Max Ehrig zurückgepfiffen wurde. Dieser konnte anschließend gegen Albin Ugrinaj mit einem schnellen Reflex das nächste Gegentor noch verhindern, war zwei Minuten später aber gegen einen Schuss aus 18 Metern durch Lauth machtlos; 2:0 (40.).
Auch im zweiten Abschnitt bot sich den 255 Zuschauern an der Birsteiner Straße ein ähnliches Bild, da brachten auch zwei Vilbeler Wechsel keine Veränderung. Usingen war das cleverere Team, ließ wenig zu und konterte die Vilbeler das ein oder andere Mal aus. So geschehen vor dem 3:0, was dieses Mal Lauth über rechts für den in der Mitte freistehenden Berisha auflegte (55.). Lauth verpasste dann mit einem Schuss knapp über das Tor seinen dritten Treffer des Abends. Der FV bemühte sich, das junge Team lief sich indes zumeist in der TSG-Abwehr fest. Erst mit dem 3:1 durch Dzenis Modric per Foulelfmeter erzeugten die Quellenstädter etwas mehr Druck, konnte aber am Endergebnis nichts mehr ändern. In der Nachspielzeit vergab Usingens Vizent Schell, indem er bei leerem Tor nur die Latte traf.
Der FV Bad Vilbel braucht nun am Samstag im Auswärtsspiel beim bisherigen Gruppenligisten FSG Burg-Gräfenrode unbedingt einen Sieg, um die Chance auf den Aufstieg aufrechtzuhalten. Parallel spielt die Usinger TSG beim Frankfurter Vertreter FC Germania Ginnheim, der das erste Spiel 4:0 gewonnen hat. Beide Spiele werden am Samstag um 16 Uhr angepfiffen.
Schiedsrichter: Mark Uffelmann (FC Germania Rothenbergen). Zuschauer: 255.
Tore: 1:0, 2:0 Joshua Lauth (4., 40,), 3:0 Gzim Berisha (55.), 3:1 Dzenis Modric (80., Foulelfmeter).
Bildergalerie: Jan Werner