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Eintracht II souverän 4:0 – Schon 18 Punkte Vorsprung

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Dreieich – Zwölfter Sieg in Folge, Heimsieg Nummer 13 – die U21 von Eintracht Frankfurt strebt mit Riesenschritten dem direkten Wiederaufstieg in die Regionalliga Südwest entgegen. Nach dem klaren 4:0 (2:0) gegen Türk Gücü Friedberg beträgt der Vorsprung in der Hessenliga vor dem FC Eddersheim, der über ein 0:0 bei Rot-Weiß Walldorf nicht hinaus kam, schon 18 Punkte.

Die Hessenliga-Spiele wurden am Gründonnerstag schon um 19 Uhr angepfiffen. Foto: PA.

Eintracht Frankfurt II – Türk Gücü Friedberg 4:0 (2:0)

Die Eintracht lief anlässlich einer Vereinskampagne gegen Rassismus mit Sondertrikots mit der Aufschrift „Wir sind Frankfurt – alle“ auf. Auf dem Spielfeld zogen die Gastgeber wieder ihre dominante Spielweise auf und setzten Friedberg massiv unter Druck.
 
Vor allem die Führungskräfte Benjamin Kirchhoff und Nico Ochojski drückten dem Spiel ihren Stempel auf. TGF-Torhüter Philipp Bagus musste das eine oder andere Mal eingreifen. Der Friedberger Abwehrspieler Julian Dudda, der einst auch ein Bundesligaspiel für die Eintracht absolvierte, musste nach 17 Minuten schon verletzt passen. Die Gäste waren meist mit Defensivaufgaben beschäftigt, nur einmal, als Maximilian Böger frei vor dem Tor von Amil Siljevic auftauchte und Jeremiaha Maluze rettete, hätten die Wetterauer ein Tor erzielen können (32.). Kurz vor der Pause belohnte sich die Eintracht für ihr geduldiges Spiel mit einem Doppelschlag.
 

Nach dem Seitenwechsel ging es gleich weiter

Erst traf Daniel Starodid nach einem langen Einwurf (42.). Dann erzielte Ochojski auf Zuspiel von Paul Wünsch das 2:0 (44.). Nach dem Seitenwechsel ging es gleich weiter: Eine Ochojski-Flanke verlängerte Lukas Sonnenwald zu Wünsch und es hieß 3:0 (48.). Den Schlusspunkt setzte Collin Owusu Etse per Kopfball (71.). Die Gäste setzten die Serie schlechter Resultate auf fremden Plätzen fort, seit einem halben Jahr sind die Friedberger auswärts sieglos. Zu allem Überfluss verletzte sich Torhüter Philipp Bagus in der Schlussphase und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Da das Auswechselkontingent noch nicht erschöpft war, konnte sich Ersatzkeeper Finn Landburg in den letzten fünf Minuten noch mehrfach auszeichnen. Eintracht-Trainer Dennis Schmitt hatte „über die größten Phasen ein sehr gutes Spiel“ gesehen.
 
„Wir haben einen hochverdienten Sieg eingefahren, das Ergebnis ist für Friedberg noch schmeichelhaft, da wir noch extrem viele Chancen hatten. Jetzt genießen wir Ostern und wollen die letzten Spiele noch gut angehen. Wir hatten 70 Prozent Ballbesitz und waren überwiegend in der gegnerischen Hälfte“, sagte Schmitt. „Wir schauen nicht so sehr auf die Tabelle, bei uns geht es mehr um Entwicklung. Da sind die Jungs extrem ehrgeizig. Die Planungen laufen, das läuft in einem so großen Verein automatisch und ist nicht von der Liga abhängig“, sagte Schmitt zum Thema Aufstieg. Friedbergs Pressesprecher Furkan Kaplan erkannte an: „Eine verdiente Niederlage. Jedoch waren die drei Tore nach Standards ärgerlich. Wir müssen jetzt gegen Baunatal wieder in dir Spur kommen.“
 

Eintracht Frankfurt II: Siljevic; Ochojski, Kirchhoff (83. Boakye Osei), Maluze, Doumbia – Wünsch (71. Spahn), Yildirim (60. Bauer), Etse, Hanashiro (64. Kumashiro) – Starodid, Sonnenwald (64. Dills).

Türk Gücü Friedberg: Bagus (85. Landburg); Letica, Izberovic, Dudda (17. Bhatti) – Henrich, Hagley – Böger (79. Yikilmaz), Solak (79. Radulaski), Karamaniakis (57. Jürgens) – Michel, Reljic. 

Schiedsrichter: Simon Heß (FC Starkenburgia Heppenheim). Zuschauer: 784.

Tore: 1:0 Daniel Starodid (42.), 2:0 Nico Ochojski (44.), 3:0 Paul Wünsch (48.), 4:0 Collin Owusu Etse (71.).