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Makkabi siegt nach 0:2-Rückstand und hat Rang zwei im Visier

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Beim FC Germania Enkheim lag Aufstiegsaspirant TuS Makkabi schon früh mit 0:2 zurück, was das Ausscheiden aus dem Rennen um den Relegationsplatz zur Gruppenliga bedeutet hätte. Doch Makkabi drehte das Spiel in einen 4:3-Sieg, weshalb nun am letzten Spieltag ein Sieg beim SV Viktoria Preußen sowie ein Remis von Germania Ginnheim gegen Meister Spvgg. 02 Griesheim für Platz zwei ausreichen würde. 
Makkabi-Kapitän Branislav Glamocanin traf zum 3:2 in Enkheim. Foto: Archiv Mithat Gürser.  
FC Germania Enkheim – TuS Makkabi 3:4 (2:3)

Bei den Enkheimern hat seit dem 1:5 beim FC Gudesding der neue Trainer Lukas Höll das Traineramt vorzeitig übernommen, da sich der bisher als Interimstrainer wirkende Vereinsvorsitzende Ali Özer mehr auf die Vorstandsarbeit konzentrieren will. Im Heimspiel gegen Makkabi konnte der frühere Kalbacher Torjäger registrieren, dass sein „Matchplan zunächst voll aufging.“ Denn die Enkheimer lagen durch Kapitän Lars Trams (3.) und Reinhardt Rudolf Briandt Lutterodt (11.) früh mit 2:0 in Führung. „Individuelle Fehler und vermeidbare Tore“, führten noch vor der Halbzeit dazu, dass die Gäste das Spiel durch Volkan Gültekin (13.), Wanja Grossmann (23.) und Kapitän Branislav Glamocanin (32.) drehten.

Nach dem Seitenwechsel kam Spielertrainer Marlon Huberman in die Partie und Makkabi erhöhte durch Gültekin auf 4:2 (53.). Lutterodt verkürzte nach einer Stunde auf 3:4 (61.), doch die Gäste hielten sich schadlos und konnten den wichtigen Dreier einfahren und so ihre Position vor dem letzten Spieltag verbessern. Enkheim kämpfte, zum Ausgleich reichte es aber nicht mehr. Germania Enkheim erwartet am letzten Spieltag noch Concordia Eschersheim (15 Uhr). Theoretisch ist nur noch die Verbesserung von Rang 14 auf 13 möglich.

  • Direkter Vergleich mit Ginnheim unentschieden, es kann auf die Tordifferenz ankommen

Für Makkabi geht es hingegen am letzten Spieltag beim SV Viktoria Preußen um den Einzug in die Relegationsrunde zur Gruppenliga Frankfurt West, die man in den letzten Jahren regelmäßig verpasste. Auch diesmal kann man es aus eigener Kraft nicht schaffen. Denn wenn Germania Ginnheim sein Heimspiel gegen Meister Spvgg. 02 Griesheim gewinnt, stünde der Aufsteiger in den Aufstiegsspielen. Bei einem Remis der Ginnheimer kann Makkabi mit einem Sieg vorbeiziehen. Bei einer Niederlage der Ginnheimer kommt es bei einem Makkabi-Remis auf die Tordifferenz an, da der direkte Vergleich bei Punktgleichheit unentschieden ausfällt (1:2/5:4). Hier liegt Ginnheim mit +46 vor Makkabi mit +42.

Bei einem Unentschieden von Makkabi könnte sich Ginnheim also auch eine Niederlage mit vier Toren Differenz leisten, hätte dann aufgrund der mehr erzielten Tore (derzeit 106 gegenüber 99) noch die Nase vorn. „Wir standen defensiv zu hoch, die pfeilschnellen Flügespieler der Enkheimer kamen über die linke Seite zweimal durch“, erkannte Makkabi-Trainer Huberman. „Ich habe dann zwei Positionen getauscht, um mehr Schnelligkeit entgegenzusetzen“, erklärte der spielende Coach. Der verteilte ein Sonderlob an Volkan Gültekin: „Er hat Verantwortung übernommen und das Spiel an sich gezogen sowie zu einem wichtigen Zeitpunkt das 2:1 erzielt und später das vierte Tor markiert“. Es sei bis zum Schluss ein „permanent offenes Spiel gewesen, in dem Enkheim immer gefährlich war.“ 

 

  • Schiedsrichter: Emrah Agaoglu (VfL Germania 94).
  • Zuschauer: 60.
  • Tore: 1:0 Lars Trams (3.), 2:0 Reinhardt Rudolf Briandt Lutterodt (11.), 2:1 Volkan Gültekin (13.), 2:2 Wanja Grossmann (23.), 2:3 Branislav Glamocanin (32.), 2:4 Volkan Gültekin (53.), 3:4 Reinhardt Rudolf Briandt Lutterodt (61.).