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Germania 94 letzter Zweitrundenteilnehmer

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Als letzter Verein erreichte der VfL Germania 94 am Dienstagabend die 2. Runde im Kreispokal. Der Gruppenliga-Aufsteiger siegte beim Kreisoberligisten SV 07 Heddernheim mit 2:1 (1:1). Nächster Gegner ist mit Union Niederrad ein weiterer Verein aus der KOL. Die für 7. Oktober terminierte Partie hat zudem noch Derby-Charakter. 
SVH-Kapitän Antonie Willeführ schirmt den Ball ab. Foto: PA.
SV 07 Heddernheim – VfL Germania 94 1:2 (1:1)

Der Pokal war für SVH-Trainer Andreas Berggold die willkommene Gelegenheit, um möglichst allen Spielern, die in der Meisterschaftsrunde bisher wenig bis gar nicht gespielt haben, Einsatzminuten zu geben. So ging eine bessere B-Elf an den Start, gegenüber dem Rödelheim-Spiel gab es sieben Veränderungen in der Startformation.

Aber auch Germania-Trainer Siar Daudi, der fortan von Jens Mlaka und Mohamed Uadeh unterstützt wird, warf die Rotationsmaschine an, brachte acht Veränderungen gegenüber dem Friedrichsdorf-Spiel (3:1) auf den Bogen. Heddernheim startete mit Elan. Ömer Güngör passte im Strafraum zu Mouad Aqil. Der Stürmer traf zum 1:0 (4.). Mit der Führung im Rücken wurden die Grün-Weißen – Heddernheim spielte erstmals in der neuen Saison in klassischer Vereinsfarbe – mutiger und kontrollierte das Spiel. Nach etwas mehr als einer halben Stunde passte die Abwehr aber nach einer Ecke nicht auf und ließ Lars Lange einköpfen (32.). Nach dem Ausgleich sahen die 84 Zuschauer eine weiter ausgeglichene Begegnung. Nach dem Seitenwechsel führte eine umstrittene Entscheidung zum entscheidenden Tor.

  • Heddernheim mit Chancen, aber zu inkonsequent im Abschluss

Nach einer Flanke spitzelte Noah Charkaoui den Ball ins Tor (57.), einer der Assistenten hatte die Fahne gehoben. Möglicherweise wegen Abseits oder dem Zusammenprall mit 07-Torwart Marc Tomczyk. Der Schiedsrichter gab jedoch das Tor der Gäste (57.). In der letzten halben Stunde versuchten beide Teams mit dem Ausschöpfen der 5-Wechsel-Regel neue Impulse zu setzen. Heddernheim erarbeitete sich Chancen wie jene von Luka Filip Brnas, man agierte aber bei weiteren drei Gelegenheiten zu inkonsequent vor dem Tor. Nicht unerwähnt bleiben sollen noch Schüsse an die Latte durch Okan Götürmens Freistoß und Martin Semere bei einem Konter an den Pfosten. Berggold war dann auch nicht sauer wegen des Ausscheidens: „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, wichtig war mir eine andere Einstellung zuzeigen als am letzten Sonntag gegen Rödelheim. Auf dieses Augenmerk haben wir uns fokussiert. In der Anfangsphase waren wir spritziger und sind verdient in Führung gegangen. Das 1:1 war ärgerlich nach einer Standardsituation, das können wir besser verteidigen. Nach dem Seitenwechsel waren wir die bessere Mannschaft. Germania 94 hat sich nach ihrer Führung zurückgezogen. Unsere Mannschaft hat in dieser Zusammensetzung so noch nie gespielt.“

Und wird es auch nicht am Sonntag im Ligaspiel gegen den FC Gudesding (15 Uhr), wo das Aufbieten der Stammelf prophezeit wird. Die Gäste spielen dann eine Etage höher beim TSKV Türkgücü (15.30 Uhr). Germania-Trainer Siar Daudi freute sich über den Einzug in Runde zwei: „Das Spiel haben wir ernst genommen, sind sehr froh über den Einzug in die 2. Runde. So können wir auch da Spieler einsetzen, die Minuten brauchen. Heddernheim ist ein guter Gegner, die haben nicht umsonst in der KOL eine gute Serie hingelegt, auch wenn sie zuletzt zweimal unglücklich verloren haben.“

  • Schiedsrichter: Rajinder Mahey (Concordia Eschersheim).
  • Zuschauer: 84.
  • Tore: 1:0 Mouad Aqil (4.), 1:1 Lars Lange (32.), 1:2 Noah Charkaoui (90.+7). 

      

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