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Rot-Weiss: 7:0 bei überaus fairem SV Eritrea

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Einen Tag nach der Beendigung der 1. Runde begann mit einer vorgezogenen Partie schon die 2. Runde im Frankfurter Kreispokal. Verbandsligist Rot-Weiss Frankfurt wollte unbedingt schon am 17. September beim SV Eritrea spielen. Der A-Liga-Aufsteiger stimmte dem zu und kassierte neben einer fetten Pokaleinnahme noch ein Sonderlob für sportliches und faires Verhalten. 
Schiedsrichter Lasse Braun hatte keine Probleme mit dieser fairen Pokalpartie. Foto: PA.  
SV Eritrea – SG Rot-Weiss Frankfurt 0:7 (0:5)

Obwohl das Unterfangen des Außenseiters, den großen Favoriten zu ärgern, nach einer halben Stunde schon ad acta war – der SVE lag bereits mit 0:4 hinten – kam kein böses Wort über die Lippen. Die Afrikaner machten auch keine rüden Foulspiele, sondern spielten bemüht weiter.

  • „Sie mussten im August und September viel spielen, letzte Woche haben wir mal den Akku runtergefahren.“ (Rot-Weiss-Trainer Ibrahim Cigdem)

„Solch einen Gegner bekommst Du vielleicht einmal in zehn Jahren, deswegen war das für uns ein Genuss, gegen solche Hochkaräter zu spielen. Die Jungs haben gesehen, wo ihre Leistungsgrenze liegt. Es hat viel Spaß gemacht, leider ist uns das Wunder nicht gelungen, nichtsdestotrotz verlassen wir den Platz erhobenen Hauptes“, sagte Eritrea-Trainer Meron Birhane. Rot-Weiss-Trainer Ibrahim Cigdem wollte unbedingt nach der spielfreien Woche im Pokal antreten.

„Sie mussten im August und September viel spielen, letzte Woche haben wir mal den Akku runtergefahren. Großer Respekt an den SV Eritrea. Eine Runde vorher haben wir das Gegenteil gesehen, wo wir abgetreten wurden. Der heutige Gegner hat sich vorbildlich verhalten, obwohl das Spiel früh entschieden war. So macht der Pokal auch uns Spaß.“ Sonntag gegen Aufsteiger 1. FC Langen kommt es zum Wiedersehen mit Trainer Marco Betz, der als Spieler in der Rückrunde der Saison 2018/19 am Brentanobad aktiv war. 

  • Schiedsrichter: Lasse Braun (FC Fortuna). 
  • Zuschauer: 130. 
  • Tore: 0:1 Tom Meyer (8.), 0:2 Abdussamed Gürsoy (23.), 0:3 Lian Feridani (28.), 0:4 Paul Hillner (30.), 0:5 Abdussamed Gürsoy (35.), 0:6 Dino Bektas (82.), 0:7 Esay Tukou (89./Foulelfmeter).