By Pedro | Published | Keine Kommentare

Obwohl das Unterfangen des Außenseiters, den großen Favoriten zu ärgern, nach einer halben Stunde schon ad acta war – der SVE lag bereits mit 0:4 hinten – kam kein böses Wort über die Lippen. Die Afrikaner machten auch keine rüden Foulspiele, sondern spielten bemüht weiter.
„Solch einen Gegner bekommst Du vielleicht einmal in zehn Jahren, deswegen war das für uns ein Genuss, gegen solche Hochkaräter zu spielen. Die Jungs haben gesehen, wo ihre Leistungsgrenze liegt. Es hat viel Spaß gemacht, leider ist uns das Wunder nicht gelungen, nichtsdestotrotz verlassen wir den Platz erhobenen Hauptes“, sagte Eritrea-Trainer Meron Birhane. Rot-Weiss-Trainer Ibrahim Cigdem wollte unbedingt nach der spielfreien Woche im Pokal antreten.
„Sie mussten im August und September viel spielen, letzte Woche haben wir mal den Akku runtergefahren. Großer Respekt an den SV Eritrea. Eine Runde vorher haben wir das Gegenteil gesehen, wo wir abgetreten wurden. Der heutige Gegner hat sich vorbildlich verhalten, obwohl das Spiel früh entschieden war. So macht der Pokal auch uns Spaß.“ Sonntag gegen Aufsteiger 1. FC Langen kommt es zum Wiedersehen mit Trainer Marco Betz, der als Spieler in der Rückrunde der Saison 2018/19 am Brentanobad aktiv war.