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Westend holt Trainer Vait Arslanoski zurück

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Überraschung bei der SG Westend vor dem 2:2 im Nachholspiel gegen den FC Gudesding! Aufstiegstrainer Vait Arslanoski, der im September sein Amt niedergelegt hatte, stand wieder an der Seitenlinie. Amine Kamboua fungiert ab sofort wieder als Co-Trainer.

Mit ihm will Westend wieder „vait“ kommen. Trainer Arslanoski wurde vom Vorstand zurückgeholt. Foto: Archiv Mithat Gürser.

SG Westend – FC Gudesding 2:2 (1:1)

Die zuvor schon einmal ausgefallene und noch einmal verlegte Partie fand nun am Mittwochabend am Preungesheimer Bogen statt, wo die SG Westend seit einiger Zeit trainiert. Mit einer durchaus unerwarteten Änderung auf dem Trainerposten. Vait Arslanoski, der die SG Westend im Januar 2024 übernahm, den Abstieg aus der Kreisoberliga über die Relegationsrunde nicht verhindern konnte und in der Folgesaison den souveränen Wiederaufstieg schaffte, ist wieder im Amt. Im September hatte dieser seinen Rücktritt eingereicht, nachdem Vereinspatron Esad Golos in einer Heimpartie eigenmächtig Einwechslungen ohne den Chefcoach zu konsultieren, durchgeführt hatte. „Romal Naziri ist ein Riesenfaktor für meine Rückkehr, aber ich stand ja die ganze Zeit im Kontakt mit dem Vorstand und Esad Golos. Wir verstehen uns ja auch privat gut. In den zwei Jahren hat sich Golos eigentlich nicht eingemischt, das war nur einmal. Er weiß jetzt Bescheid, wir haben alles sachlich geklärt und menschlich ist alles okay. Deswegen bin ich zurück, auch um den Abstieg zu verhindern“, erklärte Arslanoski auf unsere Anfrage.

Das Spiel gegen Gudesding ging sehr fair über die Bühne. „Lob an den Schiedsrichter und den Gegner, der zugestimmt hat, dass wir später beginnen, damit unsere fastenden Spieler noch beten konnten. Das fand ich sehr korrekt von Trainer Maik Rudolf, den ich sehr schätze. Gudesding ist ein sehr positiver Verein“, sagte Arslanoski.

Routinier Romal Naziri zum 1:1

Die Gäste gingen auf eigentlich neutralem Platz schon nach 14 Sekunden und sechs Spielstationen durch Ferdinand Hasselbeck auf Zuspiel über links von Lukas Mürlebach in Führung. „Wenn Gudesding die Dinger macht, dann kann es 4:1 für den Gegner stehen“, so der neue Westend-Coach. Nach einem überragenden Eckball auf den zweiten Pfosten gelang Routinier Naziri das 1:1 (40.). Nach dem Seitenwechsel kam Westend super raus und erzielte nach einem Fehler im Spielaufbau der Gäste das 2:1 durch Mustafa Ilhan (49.). Westend war dann am Drücker, aber ein Freistoß aus dem Halbfeld führte zum 2:2 durch Daniel Peter per Kopf, da Westend das Kopfballduell verlor und der junge Torhüter Luka Radovsavljevic zu weit vor seinem Tor stand (75.).

„Das Chancenverhältnis war gleich, die besseren Chancen hatte Gudesding. Den Punkt nehmen wir mit und legen nun den Fokus auf das Auswärtsspiel bei Concordia Eschersheim“, so Arslanoskis Ausblick. Für „Gude“-Trainer Maik Rudolf erwähnte „nach dem 1:0 vier, fünf hundertprozentige Chancen, die wir leider nicht genutzt haben. Auf der Gegenseite hatte Westend zwei, drei gute Dinge, die unser Torwart Jonathan Koenen gut gehalten hat. „Möglichkeiten zum Siegtreffer waren danach von uns da. Über 90 Minuten war das ein sehr gutes, faires und intensives Spiel von beiden Mannschaften, die spielerische Lösungen suchten. Wir sind weiter im neuen Jahr ungeschlagen, aber es wäre deutlich mehr drin gewesen als dieses 2:2 und jetzt freuen wir uns auf das Auswärtsspiel am Sonntag bei Makkabi trotz sehr vieler Ausfälle.“

Schiedsrichter: Christian Rosenkranz (1. FC Langen). Zuschauer: 30.

Tore: 0:1 Ferdinand Hasselbeck (1.), 1:1 Romal Naziri (40.), 2:1 Mustafa Ilhan (49.), 2:2 Daniel Peter (75.).