By Pedro | Published | Keine Kommentare

Vor zwei Jahren trafen sich beide Vereine im Halbfinale an der Wilhelm-Epstein-Straße. Am 1. Mai 2024 gewannen die Kalbacher mit 3:0 vor 150 Zuschauern und gewannen im Endspiel gegen den seinerzeitigen B-Ligisten SC Riedberg (7:1) zum dritten Mal den Kreispokal.
Diesmal waren es auf der momentanen Spielstätte der Kosovaren in Praunheim nur 32 Zuschauer bei Dauerregen, der im zweiten Abschnitt aufhörte. Kalbach setzte mit dem erst kurz vor Spielbeginn von einem Trainerlehrgang angekommenen Aaz-Dine Zarioh, der die Verantwortung an Co-Trainer Dennis Blum abgab, seine beeindruckende Pokalserie fort. Nach dem kampflosen 3:0 in der 1. Runde beim nicht angetretenen C-Klasse-Neuling FC Markaz, gab es in der 2. Runde bei Gruppenligist Türkgücü Frankfurt (3:0), im Achtelfinale bei A-Ligist FC Heisenrath Goldstein (13:0) und jetzt mit dem 7:0 bei Kosova noch kein Gegentor. „Wir wollen nach dem verlorenen Pokalfinale gegen Seckbach letztes Jahr den Cup wieder zurück nach Kalbach holen. Die Null hinten wollen wir auch weiter halten“, sagte Blum unmissverständlich.
In die Karten spielte den Gästen das frühe Tor durch Imad Eljazouli nach 52 Sekunden. Lennard Marschik erhöhte nach acht Minuten, ehe die ersatzgeschwächten Kosovaren fast ein Eigentor an die Unterkante der Latte fabrizierten. Konstantin Petrovic markierte noch zwei Tore vor der Halbzeit zum 4:0 (33./41.). Das Spiel war damit entschieden, doch die Gastgeber spielten ohne zu Murren weiter. „Lob an den Gegner, der bei dem klarer werdenden Spielstand nicht unfair geworden ist“, lobte Blum. Trotz zahlreicher Wechsel nahm der Spielfluss nicht ab und die souveränen Kalbacher erhöhten durch Marschik (52.), Oliver Pauls (67.) und Samuel Adu (77.). Kosova-Trainer Ercüment Sahin hatte einige Erklärungen, warum der Gruppenligist das Pokalspiel in keinster Weise spannend gestalten konnte: „Dieses frühe Tor hat uns nicht gut getan. Wir haben die ersten Minuten verpasst, waren nicht da und auch nicht aktiv. Wir waren nicht online. Gegen einen ligahöheren Gegner kann man sich das nicht erlauben. Wir konnten in der Breite des Kaders nicht viel gestalten und hatten einen unausgebildeten Torwart im Kasten. Keine Schuld an Leart Hoxha, der sich zur Verfügung stellt. Aber ein anderer Torwart würde solche Fehler nicht machen, sondern den Ball auf den anderen Flügel schlagen. Das ist bei diesem Ligaunterschied nicht zu kompensieren.“
Für Kosova geht es in der Gruppenliga gegen den SKV Beienheim am Sonntag weiter, während Kalbach in der Verbandsliga Süd den SKV Rot-Weiß Darmstadt erwartet.