By Pedro | Published | Keine Kommentare

20 Jahre nach dem letzten Heimspiel von Makkabi gegen die GSU taten sich die favorisierten Gastgeber gegen den Abstiegskandidaten lange Zeit schwer. Zur Halbzeit führte der Aufstiegsaspirant lediglich mit 1:0 durch Kapitän Branislav Glamocanin (23.). Nach dem Seitenwechsel erhöhte Daniel Chimuanya Isika auf 2:0 (49.), doch die gut mithaltenden Hellenen konnten durch den zur Halbzeit eingewechselten 28-jährigen ukrainischen Stürmer Oleksandr Chylik verkürzen (69.).
Trotz einer Gelb-Roten Karte gegen Makkabi-Spieler Jan Dinnes wegen wiederholten Foulspiels (78.) machten in der Schlussphase Volkan Gültekin (86.) und Isika (90./+2) den 4:1-Sieg perfekt. Makkabi-Spielertrainer Marlon Huberman: „Das war ein Arbeitssieg. Hellas hatte individuelle Qualität und hat ordentlich gespielt. Wir haben den Relegationsplatz aus der Hand gegeben. Wir müssen jetzt jedes Spiel gewinnen und hoffen, dass Ginnheim Punkte liegen lässt.“
Das Restprogramm sieht für Makkabi Auswärtsspiele bei Germania Enkheim (17. Mai) und beim SV Viktoria Preußen (31. Mai) vor. „Das sind schwere Spiele, die wir erstmal gewinnen müssen“, meinte Huberman. GSU-Hellas-Sportdirektor Theodoros Vassiliou meinte: „Wir haben diesmal richtig gut gespielt, leider war der Schiedsrichter nicht auf unserer Seite. Unser Spieler wurde am Torabschluss gehindert, das hätte Rot sein müssen. Wir haben Paroli geboten und müssen nun sehen, dass wir gegen die beiden letzten starken Gegner irgendwie zwei Punkte holen.“
Die GSU Hellas kann theoretisch nur noch vom FC Croatia von Rang 15 verdrängt werden, der abhängig vom Abschneiden von Germania 94 in der Gruppenliga die Rettung oder die Relegation bedeuten kann. Dazu wären zwei Punkte gegen Meister Spvgg. 02 Griesheim (17. Mai) und den Rangvierten SV 07 Heddernheim (31. Mai) ausreichend. Holt man nur einen Punkt oder verliert beide Spiele könnte Croatia mit einem Sieg gegen die SG Westend am letzten Spieltag vorbei ziehen.
Schiedsrichter: Ümit Koc (SC Gießen-Sachsenhausen). Zuschauer: 60.
Tore: 1:0 Branislav Glamocanin (23.), 2:0 Daniel Chimuanya Isika (49.), 2:1 Oleksandr Chylik (69.), 3:1 Volkan Gültekin (86.), 4:1 Daniel Chimuanya Isika (90./+2).
„Unser Spieler wurde am Torabschluss gehindert, das hätte Rot sein müssen.“
GSU Hellas-Sportdirektor Theodoros Vassiliou