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Westend erzielt Kampfsieg gegen Viktoria Preußen

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Beide Mannschaften konnten nach dem Klassenerhalt befreit aufspielen. Die SG Westend gewann die Heimpartie gegen den SV Viktoria Preußen mit 2:1 und schob sich in der Tabelle an den Gästen von der Hügelstraße vorbei und ist jetzt Elfter. 

Preußen-Stürmer Stefano Amore (rechts) erzielte das Anschlusstor der Gäste. Foto: Mithat Gürser.

SG Westend – SV Viktoria Preußen 2:1 (1:0)

Westend-Trainer Vait Arslanoski sprach von einem „eigentlich guten, aber bisschen zerfahrenen Spiel. Wir waren dominanter.“ Die Führung der Gastgeber erzielte Kapitän Ismail Sy nach Steckpass von Gedeon Nsemi in die Tiefe, dabei sah Preußen-Torhüter Cedric Wohlgemuth schlecht aus (30.). In der Halbzeit wechselte der Westend-Coach Nadim Ahmed für den verletzten Romal Naziri ein. Mit Emanuel Mbaka Lodama brachte Arslanoski „eine gute Einwechslung“, der acht Minuten später nach einem tiefen Ball von Nsemi das 2:0 markierte (65.). Für die Gäste erzielte Stürmer Stefano Amore den Anschlusstreffer (75.). „Wir hätten auch 4:1 gewinnen können, aber auch ein 2:2 wäre drin gewesen. Das war ein Kampfsieg am Ende des Tages. Die Preußen haben es nicht schlecht gemacht, bei uns haben Leute gefehlt, bei denen auch. Im Grunde genommen war das ein ruhiges, faires Spiel“, resümierte der Westend-Coach, der bei den Preußen einst die A-Jugend trainierte. Gästecoach Artur Rissling, der trotz der verkündeten Neuausrichtung des Vereins bis zum Saisonende bleibt, meinte: „Es war dafür, dass es für beide um nichts ging, ein gutes Spiel. Es war recht ausgeglichen. Westend und wir hatten erste Halbzeit ein, zwei Chancen. Dann kam ein langer Ball auf dem zuvor gewässerten Rasen, der ist versprungen und unser Torwart kommt nicht hinterher, sodass der Stürmer ins leere Tor einschieben konnte. Das passiert, Cedric hat uns viele Punkte gerettet diese Saison. Wir hatten noch in der ersten Halbzeit eine Riesenchance zum 1:1, kommen dann gut raus. Nach dem 2:1 durch Amore hatten wir noch eine Riesenchance zum 2:2. Im Endeffekt etwas unglücklich, das hätte auch Unentschieden ausgehen können. Wenn man überlegt, dass wir in der Hinrunde gar keine Chance hatten und diesmal komplett ebenbürtig waren, war das eine Steigerung. Pascal Bausch können wir kaum ersetzen, der ist angeschlagen. Das ist eine Niederlage, wo man sagt: ärgerlich, aber man sieht das es eine andere Mannschaft ist, die eine Entwicklung genommen hat.“

Im Restsprogramm geht es für Westend zweimal auswärts zu Union Niederrad (17. Mai) und zum abstiegsgefährdeten FC Croatia (31. Mai). Viktoria Preußen hat noch zwei Heimspiele gegen Rödelheim (17. Mai) und gegen den noch um Rang zwei spielenden TuS Makkabi (31. Mai). 

Schiedsrichter: Tobias Krotofil (SKG Bönstadt). Zuschauer: 74.

Tore: 1:0 Ismail Sy (30.), 2:0 Emanuel Mbaka Lodama (65.), 2:1 Stefano Amore (75.).

Bildergalerie: Unser Fotograf Mithat Gürser hat die Impressionen eingefangen. Vielen Dank!