By Pedro | Published | Keine Kommentare

Bei angenehmen Frühlingstemperaturen fand das Topspiel vor einer guten Kulisse statt. Beide Teams boten ein gutes Niveau, könnten locker in der KOL mithalten. Die Führung der Gastgeber durch Fabio Milesi (9.) glich der Bockenheimer Routinier Norman Syed zum Halbzeitstand aus (16.).
Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie an Fahrt auf. SVB-Torjäger Niko Franz Artelt brachte Bonames in Führung (55.). Per Foulelfmeter egalisierte Bockenheim mit Max Münch (61.), postwendend brachte Artelt die Hausherren wieder nach vorne (62.). Bockenheim machte nun Druck, aber Bonames zog in der Schlussphase das Spiel auf seine Seite. Lewis Mcguire per Hacke (82.) und ein Foulelfmeter von Marcel Brand (84.) sorgten für klare Verhältnisse.
Bockenheim kann die Relegationsteilnahme nun nicht mehr aus eigener Kraft schaffen, da der punktgleiche SV Blau-Gelb, der heute beim SV Eritrea antritt, noch fünf Spiele auszutragen hat. Bonames-Trainer Eric Thorwarth zollte dem Gegner seinen Respekt: „Bockenheim hat eine Topmannschaft, die sehr sympathisch ist. Mit dem VfR-Trainer habe ich die C-Lizenz gemacht. Ich war sehr zufrieden, das war eine taktisch gute Leistung. Wir mussten geduldig an die Sache herangehen und haben die Räume am Ende gut genutzt. Wir haben sehr gut in dieser Saison gearbeitet mit viel Disziplin. Ich bin ein Bonameser Bub, war in der Jugend da. Nachdem ich wieder kam, haben wir dieses Projekt mit der Ersten gestartet. Dieser Erfolg ist für viele im Verein, vor allem für die Ehrenamtlichen, ein Riesending. Ich bin sehr stolz, diesen historischen Erfolg zu erreichen. Und wenn wir es schaffen, ist noch lange nicht Schluss. Wir wollen den Herrenbereich weiter ausbauen und mit Struktur in die Kreisoberliga gehen. Der ganze Verein ist auf einem guten Weg.“
Bockenheims Trainer Marko Motika sagte: „Glückwunsch an Bonames, das haben die saustark gemacht. Ich kenne ihre Heimstärke auf dem kleinen Platz in diesem Hexenkessel. Bonames hat das sehr gut gemacht, da hat man in der zweiten Halbzeit die Dominanz gesehen. Die spielen seit Spieltag eins mit dem gleichen Kader und sind erfahrener als wir. Wir werden daraus lernen und hatten nicht davon geträumt, ganz oben zu stehen. Ich bin aber sehr froh, was wir aufgebaut haben. Blau-Gelb hat noch ein leichtes Restprogramm, wir müssen hoffen, dass sie noch einmal patzen, vielleicht in Bockenheim bei Eritrea.“
„Wir mussten geduldig an die Sache herangehen und haben die Räume am Ende gut genutzt.“
SVB-Trainer ERIC Thorwarth




