By Pedro | Published | Keine Kommentare

Als Tabellenführer waren die Concorden Ende September zum Hinspiel an die Eichenstraße gefahren und waren bei einem Team, das sich seinerzeit noch nicht gefunden hatte, mit 0:6 unter die Räder gekommen. Auch verfügten die Eschersheimer im Herbst aufgrund von Ausfällen nicht über den jetzigen Kader. Im Rückspiel erschienen die Griesheimer als mittlerweile souveräner Spitzenreiter und Aufstiegsanwärter Nummer eins am Rosegger. Und die Concordia präsentierte sich als ebenbürtiger Gegner. „Wir hatten in der ersten halben Stunde mehr den Ball, Griesheim in der zweiten um die Pause herum. Die Gäste hatten zwei, drei gute Chancen. Wir sieben bis acht“, schilderte Concordias Trainer Roland Stipp das Geschehen.
So vergab Averil Ringheim einen Nachschuss, Robin Köberle brachte einen Kopfball aus sechs Metern freistehend nicht unter. Zweimal schoss Jan Vossen knapp vorbei und einmal Moritz Eberhardt. Dreimal wurde der Ball im ersten Abschnitt nach Ecken von den Griesheimern von der Linie geklärt. „Das war ein spannendes, faires und gutes Spiel zweier starker Mannschaften, geleitet von einem guten Schiedsrichter. Am Ende hatten wir noch mal eine Druckphase, konnten uns aber nicht belohnen. Und so geht das 0:0 in Ordnung“, resümierte Stipp. Sein Team ist am 26. April spielfrei und erst am 3. Mai beim aktuellen Tabellenzweiten SV 07 Heddernheim im Einsatz.
Die Griesheimer, die vor einer Woche ein Freundschaftsspiel bei den Freien Turnern Wiesbaden (Erster KOL Wiesbaden) mit 1:4 verloren, aber in Pflichtspielen wettbewerbsübergreifend seit 17 Partien unbesiegt sind, trafen diesmal auf einen gut eingestellten Gegner. „Es war das erwartet schwere Auswärtsspiel gegen eine formstarke Mannschaft, wo wir nicht so gut in die Partie gekommen sind. Concordia hat das echt gut gemacht, kontrolliert hinten raus mit langen Flugbällen auf die Spitzen. Wir haben ein bisschen gebraucht, um uns zu finden. Wir hätten dann aber auf jeden Fall in Führung gehen können“, erklärte Griesheims Trainer Dominic Machado. Gute Möglichkeiten durch Ricardo Pereira und Marcus Kreckel habe es gegeben, dessen Schuss Concordia-Schlussmann Nick Gutschmidt hielt, der Nachschuss von Lars Christiansen war nicht gut getroffen.
„Zweite Halbzeit haben wir es besser gemacht mit mehr Spielanteilen, aber auch nichts zwingendes nach vorne. Ich kann mich eigentlich nur noch an eine Chance von uns erinnern, als Kreckel geschickt wird und alleine vor dem Tor den Ball vorbei schießt. Ansonsten hatte Concordia auch noch die eine oder andere Chance, keine Riesenchance, weil sie da auch den Ball nicht richtig treffen. Es war so ein Spiel, wo wir ewig hätten spielen können und kein Tor gefallen wäre. Von daher geht das 0:0 absolut in Ordnung“, ging Machado mit Trainerkollege Stipp fast konform. Jetzt konzentriert sich alles auf die kommende Topbegegnung gegen den Tabellenzweiten Heddernheim, bei der die „Schleifer“ einen weiteren Schritt in Richtung Meisterschaft und Gruppenliga-Aufstieg tätigen wollen.
„Wir hätten dann aber auf jeden Fall in Führung gehen können.“
Griesheims Trainer Dominic Machado









