By Pedro | Published | Keine Kommentare

Ein Heimspiel gegen die GSU Hellas hatte es für Viktoria Preußen überhaupt noch nie gegeben, neben der 1:3-Niederlage im Hinspiel ist noch ein 6:0-Sieg in einem Kreispokalspiel aus dem September 2012 auf dem Hartplatz an der Wilhelm-Epstein-Straße überliefert (6:0-Sieg der Preußen, die damals noch der Gruppenliga angehörten).
„Wir konnten zum Glück die drei Punkte aus Heddernheim vergolden. Das war wichtig“, konstatierte Preußen-Trainer Artur Rissling.
Torjäger Pascal Bausch fabrizierte mit zwei Foulelfmetern und einem Tor aus dem Spiel heraus (2./13./17.) schon früh einen lupenreinen Hattrick und hat jetzt mit 31 der 59 Preußen-Tore über die Hälfte der Treffer der Mannschaft erzielt. Kurz vor der Pause legte Mohamed El Kaddouri das 4:0 nach (43.), ehe der „Grieche“ Jan Schnücker in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit auf 4:1 per Freistoß verkürzte (45./+3). „Nach dem perfekten Start war der Schlendrian drin. Hellas hat nicht viel gemacht, wir haben nicht viel gemacht. Das Spiel ist so ein bisschen dahin geplätschert“, berichtete Rissling. In der Halbzeit erinnerte Rissling seine Spieler an den unglaublichen Spielverlauf von Heddernheim und „dass wir den Gegner bloß nicht zurückkommen lassen dürfen.“ Nach dem Seitenwechsel passierte das auch nicht, denn die Preußen spielten das einigermaßen souverän herunter.
Neuzugang El Kaddouri erhöhte auf 5:1 (56.), der Freistoß-Siegtorschütze der Vorwoche Milan Drozdowski markierte das 6:1 (65.). Per Foulelfmeter sorgte der von Croatia gekommene Vladimir Bogdanovic für eine Ergebniskorrektur der Hellenen (70.). „Wichtig waren die drei Punkte, dass wir da unten mal wegkommen. Je nachdem wie viele am Ende doch absteigen müssen wir halt weiterpunkten, aber die Mannschaft findet sich. Ich habe jetzt eine Bank, von der ich nachlegen kann. Wir finden mehr zusammen, auch die Neuzugänge vom Winter. Nächste Woche haben wir das nächste Endspiel in Enkheim. Wir haben in den letzten acht Spielen nur einmal verloren, das ist eine gute Serie und so machen wir weiter“, erklärte Rissling sehr zufrieden. Für GSU Hellas geht es am Sonntag im Niederräder Derby gegen die Union (15 Uhr).
„Das Spiel ist so ein bisschen dahingeplätschert.“
PREUSSEN-Trainer Artur Rissling