By Pedro | Published | Keine Kommentare

„Die Union, das war Abstiegskampf pur. Sie haben gekämpft wie die Löwen, wenn´s sein musste auch mit dem Schiedsrichter. Was das für einen Einfluss auf seine Entscheidungen hatte? Bevorteilt worden sind wir dadurch jedenfalls nicht. Trotzdem kann ich es nicht schlimm finden, wenn eine Mannschaft so beherzt alles in die Waagschale wirft“, war Concordia-Trainer Roland Stipp angetan vom Einsatz der Gäste.
Zu Beginn der Partie hatte Niederrad mehr Ballbesitz, klare Chancen gab es aber für die Concordia durch Vossen, Zimmermann und Haarhaus. Die Führung markierte nach etwas mehr als einer halben Stunde Jan Vossen für die Gastgeber (32.), doch die Unioner glichen mit Caspar Oechsler nach einem Konter aus (41.). „Das war diesmal unsere Schwäche. Umso mehr Chancen wir vorne haben liegen lassen, desto naiver wurde unsere Rest-Verteidigung“, erklärte der Concordia-Coach hierzu.
Nach dem Seitenwechsel markierte Robin Köberle das längst fällige 2:1 (68.), aber fünf Minuten danach führte ein Konter zu einem Freistoß und letztlich zum 2:2 durch Mohamed Azeggaghe (73.). In der Schlussphase wurde es turbulent. Nach einem Foul an Fabian Nordholt gab der Schiedsrichter Elfmeter, doch Routinier Haarhaus scheiterte an Union-Keeper Eihab Weninger (88.). Quasi im Gegenzug ging die Elf von Trainer Zeljko Sanjug nach einem neuerlichen Konter durch Soharb Wahidi (90.). Direkt vom Anstoß und schon in der begonnenen Nachspielzeit fiel aber noch der Ausgleich durch Köberle (90./+1), der die Heimniederlage der Eschersheimer abwendete. Union-Vorsitzender Khalid Lamjahed bewertete die erste Halbzeit als „ausgeglichen. Concordia hat 1:0 geführt aus abseitsverdächtiger Position. Nach dem 1:1 zur Pause waren wir nach dem Seitenwechsel die ersten 15 Minuten einen Tick besser. Daraus konnten wir kein Kapital schlagen. Danach wurde Concordia besser. Unser Tormann Weninger hat sich bei der Parade des Elfmeters verletzt, aber weiter gespielt und uns am Leben gehalten. Unser drittes Tor fiel aus dem Nichts und hätten fast den glücklichen Sieg errungen, aber mit der nächsten Aktion hat Concordia das 3:3 gemacht, was auch verdient war. Das war ein abwechslungsreiches und faires Spiel, zu dem auch das eine oder andere Foul dazugehört. Auf den zwei Unentschieden auswärts bei starken Gegnern kann man aufbauen. Wir haben noch mehr Heimspiele als Auswärtsspiele. Es ist noch nichts entschieden und wir kämpfen weiter.“
Am Sonntag gastiert die Concordia bei Schlusslicht FFV Sportfreunde 04 (15 Uhr). Zeitgleich erwartet die Union den FC Posavina.