By Pedro | Published | Keine Kommentare

Im Duell der Schwarz-Weißen an der Eichenstraße kam Griesheim relativ gut in die Partie mit der einen oder anderen Möglichkeit, aber es fehlte der letzte Ball. Die Gäste wurden in der ausgeglichenen ersten Halbzeit dann stärker und hatten einen Pfostenschuss durch Kapitän Sebhat Kahsay mit einem Freistoß zu verzeichnen. Nach den torlosen 45 Minuten sprach Griesheims Trainer Dominic Machado einige Punkte an, die von den Griesheimern dann nach dem Seitenwechsel umgesetzt wurden. Die Führung durch den gut aufgelegten Lars Christiansen (49.) war laut Machado der „Dosenöffner.“ Denn „danach ist uns alles ein bisschen leichter gefallen.“
Dementsprechend traf Christiansen gegen eine stark ersatzgeschwächte BSC-Elf noch dreimal (64./88./89.). Zwischendurch hatte Ricardo Pereira das 3:0 markiert (84.). „Aufgrund der zweiten Halbzeit ein verdienter Sieg“, resümierte Machado, ohne dabei die Wörter „Meisterschaft und Aufstieg“ auszusprechen. „Wir wissen, was wir für ein Programm noch haben, von daher erstmal Donnerstag Pokal.“ Da reisen die Griesheimer in den Norden zum starken A-Ligisten TuS Nieder-Eschbach, der aktuell auf Rang zwei steht und in dieser Saison im Kreispokal zum Pokalschreck avancierte und zudem vom ehemaligen Griesheimer Coach Michele Raimondi trainiert wird.
Anstoß der Begegnung ist um 19.45 Uhr. Auch der BSC spielt unter der Woche im Kreispokal, schon am Dienstag geht es zum Ligakonkurrenten SG Harheim (20 Uhr). Die Sieger dieser beiden Viertelfinals kreuzen im April im Halbfinale die Klingen, sodass garantiert ist, dass einer dieser vier Clubs das Finale Mitte Mai erreichen wird. Theoretisch wäre also ein Duell Griesheim – BSC im Semifinale möglich, in bezug auf das Ligaspiel meinte BSC-Trainer Eleyas Kahsay aber: „Wir sind im Spitzenspiel in Griesheim komplett untergegangen. Trotz einer disziplinierten und guten ersten Halbzeit mit guten Chancen auf beiden Seiten und vielleicht den einen Tick besseren Chancen auf unserer Seite hatte Griesheim mehr Spielanteile. Für die Griesheimer ist das Ergebnis am Ende doch etwas zu hoch ausgefallen aber nicht unverdient.“
Man habe das hohe Laufpensum mit dem Kader nicht lange halten können „und das war uns bewusst. So sind wir leider durch einen eigenen Ballverlust im Mittelfeld und einem Schiriball am Sechzehner aus dem Konzept gekommen. Wir konnten nach dem 0:2-Rückstand kräftemäßig nicht mithalten, wenn man bedenkt, wie Griesheim auch von der Bank aufgestellt ist. Man muss zugeben, dass die das im großen und ganzen super gemacht haben und wir sehr wahrscheinlich gegen den späteren Meister verloren haben.“ Nach der Pokalwoche geht es für Griesheim am Sonntag zur SG Westend (15 Uhr). Kurios: Fünf Tage nach dem Pokalmatch trifft der BSC erneut auf die SG Harheim, dann aber in der Liga und zu Hause.
„Für Griesheim ist das Ergebnis zu hoch ausgefallen.“
BSC-TRAINER ELEYAS Kahsay











