By Pedro | Published | Keine Kommentare
Makkabi jubelt mit Kapitän Branislav Glamocanin und Leon Suhr. Foto: Archiv Mithat Gürser.
Nach der 4:5-Heimniederlage gegen Germania Ginnheim wollten sich die Makkabäer vor einheimischer Kulisse unbedingt rehabilitieren und im Aufstiegsrennen bleiben. Bis auf die Anfangsphase hätten die personell stark gebeutelten Gäste wenig Widerstand geleistet. „Es war ein verdienter Sieg vor 99 Zuschauern. Da gibt es nicht viel zu berichten“, teilte Makkabi-Trainer Lasse Krakow mit. Vor der Halbzeit trafen Daniel Chimuanya Isika (12.) und Kapitän Branislav Glamocanin (20.). Nach dem Seitenwechsel machten Tim Brägelmann (55./83.), Isika (59.) und Okeksandr Kolesnikov das halbe Dutzend voll gegen eine Croatia-Mannschaft, die das Spiel mal wieder in Unterzahl beendete.
Mate Pehar (69.) und Miro Drlje (73.) sahen „Gelb-Rot“ und fehlen damit nächsten Sonntag im Platzderby gegen den SV 07 Heddernheim (15 Uhr). Gegen neun Gästespieler gelang Makkabi noch das 5:0 und 6:0. Nächsten Sonntag geht es für Makkabi zum Rödelheimer FC (15 Uhr). Croatia-Trainer Damir Hustic befand: „Das Ergebnis spricht für sich. Ein verdienter Sieg für Makkabi, das in der ersten Halbzeit unsere Fehler ausgenutzt und sich einen Zwei-Tore-Vorsprung erspielt hat. Auch wir hatten gute Chancen, konnten sie jedoch nicht verwerten.“
In der zweiten Halbzeit versuchte Croatia das Tempo zu erhöhen und den Rückstand zu verkürzen. Nach weiteren individuellen Fehlern kam Makkabi jedoch zu zwei weiteren Treffern. „Nach zwei Fouls mit Gelb-Roten Karten standen wir nur noch mit neun Spielern auf dem Platz, sodass uns nichts anderes übrig blieb, als zu verteidigen und eine noch höhere Niederlage zu verhindern“, erklärte Hustic.
„Uns bleibt nichts anderes, als den Fokus auf das nächste Spiel zu richten und unsere Fehler zu korrigieren. Es gab viele Veränderungen im Team und es braucht Zeit, bis sich alles richtig einspielt. Wir geben nicht auf – wir werden weiter an uns arbeiten, um uns von Spiel zu Spiel zu verbessern“, kündigte Hustic an. Unterdessen wurde der Sonderbericht des Schiedsrichters zum Spielabbruch beim FFV Sportfreunde vom Kreissportgericht an die nächsthöhere Instanz des HFV-Sportgerichtes weitergeleitet.
„Es gab viele Veränderungen im Team und es braucht Zeit, bis sich alles richtig einspielt.“
Croatia-Trainer Damir Hustic