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Germania überrascht bei Tempo

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Der VfL Germania trotzt allen Punktabzügen und siegte überraschend durch ein Tor in der Nachspielzeit mit 1:0 beim FC Tempo, der damit seinen dritten Tabellenplatz wieder abgeben muss.

Die Spieler des VfL Germania 94 feierten einen überraschenden Auswärtssieg beim FC Tempo. Foto: Archiv Mithat Gürser

FC Tempo – VfL Germania 94 0:1 (0:0)

Der FC Tempo konnte vor einer Woche sein Nachholspiel in Fauerbach mit 1:0 gewinnen und auf Platz 3 springen, während der VfL Germania durch den nicht genehmigten Einsatz von Gastspielern drei weitere Punkte abgezogen bekommt, damit sind es diese Saison bereits 19 Minuspunkte. Und doch kämpft der Aufsteiger unverändert weiter gegen den drohenden Abstieg, ohne die Minuspunkte würde Germania auf Platz 9 stehen. Okan Götürmen sorgte in der 5.Minute der Nachspielzeit für den überraschenden Sieg der Germania, als er einen indirekten Freistoß im Strafraum von Tempo zum 1:0-Sieg abschließen konnte.

Tempos Sportlicher Leiter Zoran Marcetic sprach nach dem Spiel von einer „unverdienten Niederlage“: „das war sehr unglücklich, Tempo war klar die bessere Mannschaft über die 90 Minuten und hatte mehrere 100%ige Torchancen, vor allem in der 2.Hälfte. Es war eigentlich ein Pflichtsieg von den Torchancen her, aber Germania hat gut zusammengehalten und hat in der Nachspielzeit einen indirekten Freistoß aus 8 Metern reingemacht und geht mit drei wichtigen Punkten nach Hause. Es ist eigentlich ein unverdienter Sieg für Germania, obwohl sie gekämpft und alles gegeben haben für den Sieg. Wir haben bestimmt sieben oder acht 100%ige Torchancen vergeben, es gibt auch solche Tage und es geht weiter.“

Germanias Trainer Siar Daudi war froh über die drei Punkte: „die erste Halbzeit war sehr taktisch geprägt und spielte sich im Mittelfeld ab, wobei Germania die besseren Chancen hatte. In der zweiten Halbzeit hatte Tempo die Nase vorne, Tempo war ein toller Gegner und überzeugte wieder durch ihre Defensivarbeit, aber wir haben hinten auch kaum was zugelassen. Wir konnten dann durch den indirekten Freistoß das Siegtor schießen, als der Torwart einen Rückpass aufgenommen hatte.“

Für den FC Tempo ging es zurück auf Platz 4, aber nur zwei Punkte hinter der FG Seckbach auf dem Relegationsplatz, zu dem die Ginnheimer am nächsten Wochenende reisen müssen. Für die Germania, die weiterhin auf einem Abstiegsplatz steht, geht es bereits am Freitag weiter, wenn der souveräne Tabellenführer SV Bosnien/Herzegowina seine Visitenkarte an den Mainwasen abgibt.

Schiedsrichter: Ricco Wiegand (Grasellenbach). Zuschauer: 90.

Tore: 0:1 Okan Götürmen (90.+5)