By Manfred | Published | Keine Kommentare

Der souveräne Tabellenführer SV Bosnien/Herzegowina empfing den abstiegsgefährdeten Aufsteiger SG Wehrheim/Pfaffenwiesbach, der letzte Woche zu Hause mit 0:6 gegen den Türkischen SV Bad Nauheim verloren hatte, und eigentlich sprach nichts gegen einen klaren Erfolg des Meisterschaftsfavoriten. Aber am Ende konnten die Gastgeber glücklich sein, dass man mit dem 1:0-Erfolg den Vorsprung auf den neuen Tabellenzweiten FG Seckbach sogar auf 14 Punkte ausbauen konnte bei einem Spiel weniger. Das lag unter anderem auch daran, dass die Gäste mit Julian Buchmann einen Keeper in ihren Reihen hatten, der zum besten Spieler des Spiels wurde.
Bosniens Stürmer scheiterten ein ums andere Mal am glänzend parierenden Schlussmann, der in der 38.Minute sogar einen Elfmeter von Almir Ziga parieren konnte. So liefen Bosniens Spieler weiter an und wurden in der 75.Minute mit dem Tor des Tages belohnt, der in der 57.Minute zusammen mit Hamza Reko und Eldin Kurtanovic eingewechselte Boubacar Dialiba Diabang erzielte mit einem Volleyschuss das 1:0. Dabei profitierten die Gastgeber erneut von ihrer Kaderbreite, denn es kann immer wieder viel Qualität eingewechselt werden. Samir Duric, Mitglied der Sportlichen Leitung der Bosnier, sagte nach dem Spiel: „wir haben auf ein Tor gespielt, aber Wehrheim hat tapfer gekämpft und sich gewehrt, hatte allerdings kaum Chancen. Nach der Winterpause war noch etwas Sand im Getriebe und zum nächsten Spiel beim VfL Germania müssen wir zwei Schippen drauflegen.“ Einziger Negativpunkt die rote Karte für Eldin Kurtanovic in der 5.Minute der Nachspielzeit, Duric: „Völlig unnötig!“
Der Vorsprung in der Tabelle wuchs bei einem Spiel weniger auf 14 Punkte an, es folgen jetzt noch drei weitere Spiele gegen Aufsteiger, am Freitag beim VfL Germania 94, am nächsten Mittwoch im Nachholspiel bei der FSG Burg-Gräfenrode und zum Abschluss der Serie zu Hause gegen den FC Olympia Fauerbach.
Fotograf Mithat Gürser war auch an der Ackermannwiese zu Besuch, vielen Dank für die Bilder.









