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Heddernheim will Sieg gegen Stierstadt nicht überbewerten

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Zweiter Sieg im zweiten Testspiel für Kreisoberliga-Tabellenführer SV 07 Heddernheim! Nach dem 5:3 über A-Ligist VfR Bockenheim (wir berichteten) gab es gegen Gruppenliga-Vertreter FV Stierstadt einen 3:1-Heimerfolg. Allerdings spielten die Gäste die letzte halbe Stunde in Unterzahl. 

Heddernheims Kadir Mengunogul (Nummer 2). Foto: PA.  

SV 07 Heddernheim – FV Stierstadt 3:1 (0:1)

Bei klirrender Kälte wollten die Heddernheimer sich mit dem etablierten Gruppenligisten aus dem nahen Oberurseler Stadtteil messen. Und das gelang ohne den verletzt zuschauenden Spielmacher Giuliano Amante. Die Gäste hatten nur 15 Akteure auf dem Spielberichtsbogen, darunter auch Trainer Aleksandar Mastilovic (früher Spieler beim seinerzeitigen Verbandsligisten SV FC Sandzak) und brachten mit Nassim Taufik einen Spieler mit, der beim SV 07 in der A-Jugend spielte.

Gleich zu Beginn gab es nach einer Diskussion zwischen Spielern die Gelbe Karte für Stierstadts Dejan Misic und SVH-Kapitän Antonie Willeführ. Die erste Chance hatte Heddernheim durch Marco Yatci, der Amantes Trikotnummer zehn übernahm und mehr in die Zentrale rückte. Mehr vom Spiel hatte aber Stierstadt. Der Rangsiebte der Gruppenliga West hatte durch Misic einen Pfostenschuss, vor dem Nachschuss stand Taufik im Abseits, sonst hätte der ehemalige 07er gegen seinen Ausbildungsverein getroffen (21.). Einige ehemalige Spieler des FC Tempo wie Goran Dokic spielen in Stierstadt, dazu gehört auch der Torhüter der in der zweiten Halbzeit das Tor des Hochtaunus-Clubs hütete, Andrja Mandic. 58 Zuschauer trotzten der Kälte, waren aber in der Halbzeit sicherlich froh, sich im warmen Clubhaus aufhalten zu können.

Ausgleich nach 60 Minuten

Zunächst aber nahmen sie den Führungstreffer der Stierstädter mit, denn nach einer Ecke köpfte Marko Mijailovic, Neuzugang vom Ligakonkurrenten FSV Friedrichsdorf, zum 0:1 ein (45./+1). Nach dem Seitenwechsel hatten zunächst die Gäste die Chance, per Kopfball durch Mijailovic zu erhöhen (58.). Dann erzielte Heddernheim den Ausgleich. Steckpass Deniz Yatci zu Antonie Willeführ. Seine Flanke verwertete Cherano Willeführ zum 1:1 (60.). Danach verletzte sich ein Stierstädter Spieler, da aber kein Spieler mehr für einen Rückwechsel bereit stand, spielten die Gäste fortan in Unterzahl. Das nutzten die Gastgeber durch Vorlage von Cherano schob der eingewechselte Yassir Achati zum 2:1 ein (76.). Fünf Minuten nach seiner Einwechslung traf nach einer Flanke von Deniz Yatci mit Amin Dogui noch ein Joker, diesmal per Kopfball (82.) zum 3:1-Endstand.

SVH-Trainer Andreas Berggold konstatierte „eine schlechte erste Halbzeit, da sind wir der Musik nur hinterher gelaufen und haben den Ball relativ schnell wieder verloren. Da hat es an Konzentration und Wille gefehlt. Das haben wir in der Halbzeit angesprochen, dass Stierstadt uns in allen Belangen überlegen war. Da hat man den Unterschied zur Gruppenliga gemerkt. Zweite Halbzeit war besser, da konnten wir dem Gegner Paroli bieten, haben dann auch unsere Tore gemacht, auch wenn Stierstadt 25 Minuten in Unterzahl war“, wollte Berggold den Sieg nicht zu hoch hängen oder gar überbewerten. Sollte es witterungstechnisch möglich sein, sollen die Heddernheimer am kommenden Sonntag beim Hochtaunus-Kreisoberligisten Spvgg. 05/Bomber 99 Bad Homburg spielen, dem neuen Verein von Ex-Speuzer-Trainer Lamine Kaiser. 

Schiedsrichter: Mate Pasalic (Eintracht Frankfurt). Zuschauer: 58.

Tore: 0:1 Marko Mijailovic (45./+1), 1:1 Cherano Willeführ (60.), 2:1 Yassir Achati (76.), 3:1 Amin Dogui (82.).