By Pedro | Published | Keine Kommentare

Die Partie begann gut für die Concordia, denn Saba Kvaratskhelia traf früh zum 1:0 (8.). Doch dann kamen die Gäste auf und trafen zweimal in kurzer Abfolge durch Kurosch Alimoradian (12.) und Bastian Ullrich (13.). Fabian Raue legte nach einer halben Stunde für die Mannschaft von der Woogwiese nach (31.). Erst in der Schlussphase konnten die Hausherren verkürzen (83.), kassierten aber noch in der langen Nachspielzeit das 2:4 durch den Ginnheimer Neuzugang Jost Guinand (90./+14), nachdem zuvor der Ginnheimer Maximilian Musik wegen unfairem Verhalten Gelb-Rot gesehen hatte (90./+11).
Die lange Nachspielzeit resultierte aus einer Knieverletzung des Ginnheimers Thibault Mathieu Salmon, da das Spiel eine Viertelstunde unterbrochen war. Concordia-Trainer Roland Stipp thematisierte in seinem Statement die engen Punkteabstände im Klassement: „Wir sind in einer Liga, die völlig verrückt spielt, jetzt im Abstiegskampf angekommen. Das kann sich wieder ändern, aber dafür müssen wir mehr Disziplin und Biss auf den Platz bekommen. Wenn es einem so schwer fällt, Tore zu schießen, muss man halt besser verteidigen. Wir hatten ein klares Chancenplus, aber nicht den Willen, den Ginnheim gezeigt hat.“
Ginnheims Alterspräsident Tony Gering berichtete: „Eine vorwärts spielbestimmende erste Halbzeit führte zum 3:1-Halbzeitstand aus Ginnheimer Sicht. Concordias schnelles Umschaltspiel wurde von unserem Torhüter Hummel gestoppt. Eine erwartete Eschersheimer Reaktion zur Halbzeit zeigte tiefes Passspiel zum Ginnheimer Strafraum, den die Gäste widerstandskräftig abblocken konnten und wenn sich Chancen ergaben, war Hummel zur Stelle. Glück hatte man aber auch, dass die Concordia an Abschlussschwächen litt.“
Am Sonntag geht es im Rosegger-Platzderby für die Concordia zum BSC Schwarz-Weiß 19 (15 Uhr). Zeitgleich erwartet Ginnheim den FC Posavina.