By Pedro | Published | Keine Kommentare

Zum ersten Mal überhaupt erwarteten die Hellenen die „Schleifer“ auf der Bezirkssportanlage in Niederrad. Und die GSU Hellas konnte dem Meister Paroli bieten. „Das war ein gutes Spiel von uns, leider hat es nicht gereicht“, konstatierte Sportdirektor Theodoros Vassiliou. „Griesheim war cleverer und mental frischer. Das erste Tor der Gäste war drei Meter Abseits, der Schiri war da nicht auf Augenhöhe. Ansonsten war seine Leistung überragend, aber diese Situation hat er nicht gesehen“, klagte Vassiliou.
Karam Karahallak, der Mann mit der Rückennummer 98, brachte den Meister zur Pause in Führung (40.). Nach dem Seitenwechsel hatten die Griesheimer mehr Spielanteile, aber GSU Hellas konnte durch Steven Sallan ausgleichen (57.). Postwendend war es wieder Karahallak, der die Griesheimer nach vorne brachte (59.). Eine Minute später wechselte Machado die Stürmer Lars Christiansen und Marcus Kreckel ein. Jedoch kämpften die Griechen wacker weiter und egalisierten durch Georgios Rafail Vassiliou zum 2:2 (67.). „Wir haben dann versucht, die drei Punkte zu holen und Griesheim hat uns ausgekontert“, schilderte Vassiliou. Christiansen war in der Schlussphase noch zweimal erfolgreich (84./87.).
Am letzten Spieltag erwartet die GSU Hellas den Tabellenvierten SV 07 Heddernheim. Mit einem Sieg wären die Hellenen in der Relegation gegen die beiden A-Klasse-Vizemeister SV Blau-Gelb und TuS Nieder-Eschbach, wenn der VfL Germania 94 aus der Gruppenliga Frankfurt West direkt absteigt, wonach es aussieht. Schon bei einem Remis gegen Heddernheim könnte der FC Croatia mit einem Sieg gegen die SG Westend nach Punkten gleichziehen (20) und aufgrund des direkten Vergleiches (2:1/2:2) vorbeiziehen. Bei einer Niederlage darf Croatia sein Spiel nicht gewinnen.
Zu den Chancen am letzten Spieltag sagte Vassiliou: „Wir werden im letzten Spiel alles geben. Wir wissen, dass wir Paroli bieten können. In der Relegation hätten wir noch zwei gute Gegner. Wir haben noch eine kleine Chance und die werden wir versuchen zu nutzen.“ Für die Griesheimer geht es noch am letzten Spieltag zum Tabellenzweiten Germania Ginnheim mit der bekannten Konstellation: „Wir werden definitiv einen fairen Wettbewerb garantieren und nach einer freien Trainingswoche fokussiert nach Ginnheim fahren“, versprach Machado. „Hellas hat um jeden Ball gekämpft, am Ende haben wir durch Christiansen und Kreckel eine andere offensive Power gesehen“, befand Machado.
„Wir werden im letzten Spiel alles geben.“
GSU-SPORTDIREKTOR THEO VASSILIOU