By Pedro | Published | Keine Kommentare

Ginnheims Alterspräsident Tonyo Gering war vom Gegner beeindruckt: „Gudesding überraschte die Germania mit einem starken Auftritt und verlangte alles ab. Ginnheim kam lange nicht wie gewohnt ins Spiel, war aber im Abschluss effektiver. Immer im richtigen Moment fielen die Tore. Aber man muss auch mal solche Spiele gewinnen.“ Erst in der 33. Minute gingen die Gastgeber nach einem abgewehrten Schuss von Bastian Ullrich durch Nico Tahirovic in Führung. Nach einem Konter konnten die Gäste aber durch Modibo Kone ausgleichen (40.).
Nach dem Seitenwechsel spielten die „Guden“ gegen nervöse Ginnheimer weiter befreit auf. Aber erneut trat Tahirovic diesmal mit einem direkten Freistoß über die Mauer in Erscheinung und erzielte das 2:1 (54.). Verletzungsbedingt musste Ginnheims Torhüter Alexander William Willis nach einer Stunde das Feld räumen und es kam Joshua Schmöke. Torjäger Bastian Ullrich traf nach einem Eckball zum 3:1 (64.). In der Schlussphase verkürzte Gudesding durch Daniel Peter auf 3:2 (89.), aber in der Nachspielzeit traf Ullrichs Bruder Fabian aus 16 Metern zum 4:2 (90./+2).
„Unsere Stärke ist dieses Jahr, dass jeder Spieler gleichwertig zu ersetzen ist. Gegen Griesheim wird das ein schweres Stück Arbeit, aber gegen Topmannschaften läuft der Ginnheimer Motor besonders gut. Allein der jetzige Tabellenplatz ist keine Überraschung mehr und zeugt von einer tollen Trainingsarbeit von Tobias Schick und Luca Labonte“, erklärte Gering. Nun muss also ein Sieg gegen Griesheim am 31. Mai her, um die Relegationsrunde zur Gruppenliga zu erreichen (Gegner Stand jetzt FSG Burg-Gräfenrode, Usinger TSG, FV Bad Vilbel). Bei einem Remis darf Makkabi nicht bei Viktoria Preußen gewinnen.
Bei einer Niederlage Ginnheims und einem Remis von Makkabi käme es wegen dem unentschiedenen direkten Vergleich auf die Tordifferenz an. Hier könnte sich Ginnheim sogar eine Niederlage mit vier Toren Differenz leisten, da man mehr Treffer erzielt hat. Gudesding-Trainer Maik Rudolf war der Meinung: „Das Spiel dürfen wir nicht verlieren. Wir hatten deutlich mehr Chancen, kassieren drei Standards und einen Konter. Uns haben 15 Leute gefehlt, trotzdem war das herausragend und beeindruckend. Das war sehr gute Spielkultur.“ Sein Team gastiert zum Abschluss am 31. Mai bei Union Niederrad. Von Rang neun bis zwölf ist noch alles drin.















