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Bei der TSG Niederrad geht es wieder aufwärts

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Nach einer jahrelangen Achterbahnfahrt hat die TSG Niederrad in der Fußball-Kreisliga B Frankfurt (Gruppe 2) durch die Meisterschaft mit dem Aufstieg in die Kreisliga A wieder einen Schritt nach vorne gemacht. Durch den 5:2-Sieg beim FFC Olympia II sind die Niederräder einen Spieltag vor Saisonende mit fünf Punkten Vorsprung nicht mehr von Platz eins zu verdrängen.
Die TSG Niederrad steigt in die Kreisliga A auf. Foto: Einsendung Verein. 

Für die Aufstiegsrelegation qualifizierte sich Lokalrivale SV Sandhof Niederrad durch ein 5:0 beim SV Sachsenhausen II. Der FFC Victoria unterlag bei Türkgücü II mit 3:6 und ist aus dem Rennen.

Nachdem der Verein aus dem „Lyoner Quartier“ viele Jahre in der Südost-Gruppe der A-Klasse verbracht hatte, folgte unter der Regie von Trainer Artug Özbakir der Aufschwung mit zwei Meisterschaften – 2017 in der A-Klasse und 2019 in der Kreisoberliga.

  • 27 von 31 Spielen gewonnen 

Rund um die Corona-Zeit mit zwei abgebrochenen Spielzeiten verbrachte der 1898 gegründete Traditionsverein drei Jahre in der Gruppenliga Frankfurt West. Nach dem Abstieg 2022 folgte der Niedergang: Abstieg aus der Kreisoberliga 2023 und Abstieg aus der A-Klasse 2024, die TSG fand sich in der B-Klasse wieder. Dort konnte der freie Fall in der Vorsaison mit Rang fünf gestoppt werden. In dieser Saison waren die Niederräder unter der Regie von Trainer Ibrahim Keser die konstanteste Mannschaft. Von den 31 bisherigen Spielen wurden 27 gewonnen, zwei endeten Remis und nur zwei wurden verloren. 82 Punkte mit einem Torverhältnis von 162:49 sprechen Bände. Der vom SV Griesheim Tarik gekommene Torjäger Ahmet Keser markierte exakt 50 Tore, war auch am Sonntag dreimal erfolgreich.

Mit seinem Bruder Can Keser und den Trauner-Brüdern Renato und Renaldo kamen vor der Saison weitere Korsettstangen vom Kreisoberliga-Absteiger Griesheim Tarik an die Hahnstraße. „Wir haben den Aufstieg verdient und hoffen jetzt auf eine schöne Aufstiegsfeier in zwei Wochen gegen Union Niederrad III. Dann gilt es den Kader für die A-Klasse zu sondieren“, erklärte der Vorsitzende Jürgen Croll. Das letzte Heimspiel findet noch einmal auf dem heimischen Rasenplatz an der Hahnstraße statt. Im Saisonerlauf hatte die TSG ihre Heimspiele meist auf dem Kunstrasen auf der gegenüberliegenden Bezirkssportanlage oder an der Heinrich-Seliger-Straße beim Lokalrivalen Union ausgetragen. „Nach einer überragenden Saison belohnten sich die 98er und freuen sich jetzt schon auf die neue Spielzeit eine Klasse höher“, hieß es auf den sozialen Netzwerken des Vereins.