By Pedro | Published | Keine Kommentare

In einem Duell von zwei Traditionsvereinen, die vor Jahrzehnten sogar Oberliga-Zeiten erlebten, reichte den Gästen das Elfmetertor von Kapitän Ismail Sy in der Nachspielzeit der ersten Hälfte zum Sieg (45./+3). Union-Präsident Khalid Lamjahed fand den Zeitpunkt des Gegentores „unglücklich“ und stufte die Partie als „wild“ ein. „Jederzeit war die Partie fair, man hat gemerkt, dass es bei beiden Mannschaften um nichts mehr geht. Auch die Entscheidungen des Schiedsrichters waren sehr wild, zum Glück ging es um nichts. Von daher waren alle am Ende zufrieden.“
Union-Trainer Zeljko Sanjug wechselte wie schon in den letzten Spielen in der Halbzeit fünf neue Spieler auf einmal ein. Gästecoach Vait Arslanoski sagte zum Spiel: „Wir haben über 90 Minuten dominiert und verdient knapp mit 1:0 gewonnen. Wir hatten acht hundertprozentige. Es war ein klarer Elfmeter, da hätte man auch Rot geben können, denn der Spieler wurde weggetreten, dass er verletzt raus musste. Einen weiteren Spieler musste ich nach einem Foulspiel auswechseln, der sich nach einem Foulspiel die Schulter auskugelte. Auch Romal Naziri musste mit einer Bänderverletzung auch nach Foulspiel raus.“
Bei den Gastgebern erhielt Paul Jähne „Gelb-Rot“ (71.). Torschütze und Kapitän Sy sah in der Nachspielzeit wegen wiederholten Foulspiels beim Gast die Gelb-Rote Karte (90./+3). „Der Schiedsrichter war eine Katastrophe, der war arrogant und hat sich auf beiden Seiten aufgespielt. Der Sieg hätte höher ausfallen müssen, die Leistung war super, wir haben Fußball gespielt“, sagte Arslanoski.
Am letzten Spieltag erwarten die Niederräder im Südost-Duell den FC Gudesding. Für Westend geht es beim abstiegsbedrohten FC Croatia darum, keinerlei Wettbewerbsverzerrung zuzulassen und diese Partie seriös zu absolvieren.