Skip to content

Viktoria Preußen bringt „Speuzer“ dem dritten Abstieg näher

By | Published | Keine Kommentare

Der SV Viktoria Preußen gewann gegen Schlusslicht FFV Sportfreunde mit 2:0 (0:0) und verbesserte sich auf Rang elf. Die Gäste, die bei fünf Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz nur noch zwei Spiele haben, kommen dem dritten Abstieg in Folge näher. 

Preußen-Trainer Artur Rissling muss am Saisonende trotz Klassenerhalt den Verein verlassen. Foto: Archiv Mithat Gürser.

SV Viktoria Preußen – FFV Sportfreunde 04 2:0 (0:0)

Preußen-Trainer Artur Rissling befand nach dem Pflichtsieg gegen den Tabellenletzten: „Das war kein schönes Spiel. Die Sportfreunde waren sogar einen Tick agiler, hatten eine Riesenchance zum 1:0, als ein Spieler den Ball vertändelte. Ansonsten war die erste Halbzeit ohne großartige Höhepunkte. Wir hatten kurz vor der Pause noch eine Chance.“ In der Pause wechselte Rissling vier Leute auf einmal ein, um neuen Schwung zu bringen. Mit Erfolg: Direkt nach dem Seitenwechsel gingen die Gastgeber ziemlich schnell in Führung.

Eigentlich war es ein Eigentor von Sayed Maqsoud Hashimi, aber der Schiedsrichter gab den Treffer Mohamed El Kaddouri (46.). Danach ließen die Hausherren nichts großartiges zu. Die Gäste hatten kaum eine Ausgleichschance. „Klar gab es paar Standards und Eckbälle, die Sportfreunde haben auch nicht wie ein Tabellenletzter gespielt. Wir haben aber auch nicht überragend gespielt. Aber letztlich nehmen wir drei Punkte mit. Ich habe noch ein Ziel. Wir sind jetzt in der Rückrundentabelle Achter und wollen unter die ersten Fünf, da fehlen noch zwei Punkte“, sagte Rissling.

Speuzer haben nur noch zwei Spiele, da am letzten Spieltag spielfrei

Ab der 80. Minute spielten die Gastgeber in Unterzahl, da Enes Cinlibas wegen Unsportlichkeit die Gelb-Rote Karte erhielt. Für die Entscheidung sorgte trotzdem Amir Amhouder kurz vor Schluss (89.) auf Zuspiel von Julien Smith, der an beiden Toren beteiligt war. Das Restprogramm der Preußen: Westend (A), Rödelheim (H), Makkabi (H). Die Speuzer haben nur noch zwei Spiele: Union Niederrad (H) und BSC SW 19 (A) und sind am letzten Spieltag spielfrei. Sie müssen hoffen, dass Germania 94 in der Gruppenliga West womöglich noch die Relegationsrunde erreicht, dann reduzierte sich die Absteigerzahl in der KOL auf einen und man könnte womöglich noch den FC Croatia überholen, dafür muss man aber mindestens mal ein Spiel gewinnen.

Bleibt es bei zwei Absteigern, würde schon ein Remis im nächsten Spiel bedeuten, dass man die GSU Hellas nicht mehr einholen könnte. Speuzer-Trainer Martin Reyschmidt sagte: „Das Spiel war von beiden Seiten schlecht und hatte kein KOL-Niveau. Wir haben alles probiert, aber es hat nicht gereicht. Wir müssen jetzt irgendwie sechs Punkte holen, sonst geht es in die A-Klasse.“

Schiedsrichter: Andreas Wirth (Traiser FC). Zuschauer: 60.

Tore: 1:0 Mohamed El Kaddouri (46.), 2:0 Amir Amhouder (89.).