By Pedro | Published | Keine Kommentare

Posavina verspielte im zweiten Abschnitt nach starker Aufholjagd den möglichen Sieg, der die Tabellenlage deutlich verbessert hätte. Nach einer schwachen ersten Halbzeit im ersten Durchgang waren die Gastgeber nach dem Seitenwechsel besser im Spiel. Die Gäste erwischten den besseren Start und gingen bereits in der 6. Minute nach einer Hereingabe durch Branislav Glamocanin in Führung. In der 37. Minute erhöhte Leon Suhr – erneut nach einer Flanke – auf 0:2. Kurz vor der Pause sah Posavina-Stürmer Anto Arlovic in der 43. Minute die Gelbe Karte.
Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel zeigte ein ganz anderes Gesicht. Die Mannschaft trat deutlich offensiver und entschlossener auf und wurde in der 54. Minute belohnt, als Filip Tomic auf 1:2 verkürzte. Nur eine Minute später sah Daniel Filipovic die Gelbe Karte, doch der Druck der Gastgeber ließ nicht nach. In der 74. Minute bot sich die große Chance zum Ausgleich, doch der Elfmeter von Arlovic wurde vergeben. Makkabi-Torhüter Maurice Alexander Helisch parierte, den Nachschuss drosch Arlovic über das Tor. Nur wenig später setzte Alen Tahirovic mit einem gefährlichen Abschluss ein weiteres Zeichen.
Der verdiente Ausgleich fiel schließlich in der 90. Minute: Marko Grgic traf zum 2:2 per Kopfball nach weitem Abschlag von Torhüter Matej Markovic und sorgte für großen Jubel bei Posavina. „Am Ende bleibt das Gefühl, zwei Punkte verloren zu haben. Während Makkabi die erste Halbzeit dominierte, war Posavina im zweiten Durchgang die klar bessere Mannschaft, erspielte sich mehr Chancen und zeigte große Moral – der Sieg blieb jedoch aus“, fasste Posavina-Sprecher Ante Pejic zusammen. Makkabi-Spielertrainer Marlon Huberman befand: „Wir hatten das Spiel in der zweiten Halbzeit völlig unter Kontrolle, dann hat sich jemand mit einem Hackentrick über die Mannschaft gestellt und wir haben eine tote Mannschaft zum Leben erweckt. Statt das 2:1 zu sichern, wollten wir das 3:1 erzielen und so kann man nicht aufsteigen.“
Das Restprogramm führt die Riederwälder Kroaten zum Meister Spvgg. 02 Griesheim (10. Mai), gegen Concordia Eschersheim (17. Mai) und die SG Harheim (31. Mai). Makkabi kann es nun nicht mehr aus eigener Kraft schaffen, muss auf mindestens einen Ginnheimer Ausrutscher hoffen. Das Restprogramm: GSU Hellas (H/17. Mai), bei Germania Enkheim (A/17. Mai) und beim SV Viktoria Preußen (A/31. Mai).
„Statt das 2:1 zu sichern, wollen wir das 3:1 erzielen und so kann man nicht aufsteigen.“
Makkabi-Spielertrainer MARLON HUBERMAN