By Pedro | Published | Keine Kommentare

„So eine Situation hatten wir noch nie. In den letzten Jahren haben wir zwei Aufstiege gefeiert, jetzt sehen die Spieler bei Gegentoren schwarz vor Augen. Das ist eine mentale Sache, die Nerven liegen blank“, versuchte GSU Hellas-Sportdirektor Theodoros Vassiliou das erneute Debakel und insgesamt 115 Gegentore zu erklären.
Man habe durchaus eine halbe Stunde mit Gudesding mitgehalten und auch zwei gute Torchancen gehabt, nachdem aber die Gäste durch Torjäger Mutaz Husain (29.) und einen Doppelpack von Ferdinand Hasselbeck (33./42.) auf 3:0 davon zogen, konnten die Gastgeber nicht mehr mithalten.
„Nicht dass wir nicht wollen, oder desolat sind, das liegt am Kopf“, bekräftigte Vassiliou. Nach dem Seitenwechsel erhöhten Husain (54.), Hamza El Mezouar (59.), Fabian Lifka (63.), Julius Breves (78.) und Modibo Kone (85.). Die Hellenen haben noch drei Spiele gegen oben platzierte Teams. Beim TuS Makkabi, gegen Meister Spvgg. Griesheim und den SV 07 Heddernheim gilt man als Außenseiter, muss die drei Punkte Vorsprung auf den FC Croatia halten, um die Relegation mit den A-Klasse-Vizemeistern zu bestreiten.
Vier Punkte würden dazu reichen, laut Vassiliou „reicht auch ein Punkt, da Croatia von den beiden Spielen vielleicht noch eins gewinnt.“ Gudesding-Trainer Maik Rudolf fand „Hellas einen fairen Gegner, gegen den wir die Räume gut bespielt haben. Wir waren deutlich besser. Es bleibt dabei: Wir wollen besser abschneiden als letzte Runde, da fehlen uns noch vier Punkte.“ Es geht noch im Restprogramm gegen Enkheim (H), in Ginnheim (A) und zu Union Niederrad (A).