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Union überholt die Preußen und ist jetzt Elfter

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Union Niederrad hat sich mit einer guten Rückrunde aus dem Abstiegssumpf gezogen und den ebenfalls in der Rückserie gut auftretenden SV Viktoria Preußen durch den 4:3-Sieg in der Tabelle überholt und sich auf Rang elf vorgeschoben. Beide Vereine dürften bei maximal zwei direkten Absteigern und genügend Vorsprung vor dem Relegationsplatz in der Klasse bleiben. 

Es war mal wieder Zeit für ein Union-Siegerfoto. Foto: Einsendung Verein. 

FC Union Niederrad – SV Viktoria Preußen 4:3 (2:1)

Vier Siege aus den letzten fünf Spielen haben die Niederräder aus den gröbsten Sorgen befreit. Etwa 40 Jugendspieler feuerten die Erste Mannschaft lautstark und farbenfroh an, sodass die Gastgeber getragen von diesem Support durch Routinier Mohamed Azeggaghe (15.) und Anas Ouakil (20.) schnell 2:0 führten.

Kurz vor der Halbzeit kassierten die Niederräder das 2:1 durch Milan Drozdowski (45.). „Wir haben in der ersten Halbzeit einen brillianten Fußball gespielt, Preußen fand nicht statt. Wir hätten mindestens mit einer 5:0-Führung in die Halbzeit gehen müssen“, konstatierte Union-Vorsitzender Khalid Lamjahed. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Kurz vor dem 2:2 durch Kay Adelson Ganolo (70.) verfehlten die Gastgeber das 3:1. Nach dem Ausgleich markierte aber Edmir Hasaj postwendend das 3:2 (71.), aber die Gäste erzielten sofort das 3:3 durch Amir Amhouder (73.).

Kurz vor Schluss markierte Azeggaghe das 4:3 (90.). „Wir haben die lange Nachspielzeit überstanden. Aufgrund der ersten Halbzeit war das ein hochverdienter Sieg. Wir hätten das Spiel da schon entscheiden müssen. Somit blieb Preußen im Spiel, Respekt an den Gegner, dass er sich nicht aufgegeben und ein absolut spannendes Spiel gestaltet hat, was für die Zuschauer sehr sehenswert war“, berichtete Lamjahed. Preußen-Trainer Artur Rissling sagte: „Erste Halbzeit komplett verschlafen. Da war ich mega enttäuscht, das war die schlechteste Halbzeit der Saison. Da können wir von Glück reden, dass wir das 2:1 kurz vor der Halbzeit machen, ansonsten kann es auch 4:0, 5:0 für Union stehen. Das war eine blutleere Vorstellung, auf die ich mit einem Dreifachwechsel in der Halbzeit reagiert habe. Dann wurde es viel besser, wir haben dann auch ausgeglichen, kriegen aber gleich wieder das 3:2, machen dann aber das 3:3. Wir hatten dann die Riesenchance von Pascal Bausch, der alleine auf den Torwart zuläuft, den aber nicht rein macht. Und dann machen wir in der 90. einen blöden Abspielfehler und verlieren das Spiel komplett unnötig. Vielleicht fühlen sich einige zu sicher, dass wir durch sind. Trotz allem haben wir aufgrund der ersten Halbzeit verdient verloren, nach der zweiten Halbzeit hätten wir wenigstens noch einen Punkt holen müssen, wenn wir den individuellen Fehler nicht machen. Schade, wir haben das Spiel hergeschenkt.“

Union Niederrad pausiert am Sonntag spielfrei, während Viktoria Preußen den BSC Schwarz-Weiß 19 erwartet. 

 

„Aufgrund der ersten Halbzeit war das ein hochverdienter Sieg.“

Union-Vorsitzender Khalid Lamjahed

Schiedsrichter: Ingmar Schnurr (SV Frauenstein). Zuschauer: 120.

Tore: 1:0 Mohamed Azeggaghe (15.), 2:0 Anas Ouakil (20.), 2:1 Milan Drozdowski (45.), 2:2 Kay Adelson Ganolo (70.), 3:2 Edmir Hasaj (71.), 3:3 Amir Amhouder (73.), 4:3 Mohamed Azeggaghe (90.).

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