By Manfred | Published | Keine Kommentare

Die SG Bornheim war erneut knapp erfolgreich, beim VfR Groß-Gerau gelang ein 3:2-Auswärtssieg. Die Gäste kamen nicht so recht ins Spiel und mussten nach 26 Minuten einem Rückstand hinterherlaufen, nach einem Foul von Tim Fließ gab es an der Strafraumkante Freistoß für Groß-Gerau, Ilias Benazza zirkelte den Ball über die Mauer unhaltbar für Torhüter Gianluca Colombo ins Eck. Zwar hatten die Bornheimer mehr Spielanteile, aber bei Angriffen der Gastgeber bekamen die Gäste nie richtigen Zugriff, so war die 1:0-Halbzeitführung auch verdient.
Nach der Halbzeit kam Bornheim schnell zum Ausgleich, nach einem Foul an Taha Azaitouni entschied der Schiedsrichter auf Freistoß, Hicham Boujerad nagelte aus 17.Metern den Ball an der Mauer vorbei in die Maschen des gegnerischen Tores. Nach 10 sehr starken Minuten für die Gäste wurde es ein offener Schlagabtausch, SG-Trainer Taner Yalcin:“ da wurde es ein wildes Spiel, was wir eigentlich nicht gewollt haben.“ Nachdem Torwart Colombo einmal großartig gerettet hatte, brachte ein Konter die erneute Führung für die Gastgeber, der 10 Minuten vorher eingewechselte Paul Schmieder hämmerte den Ball zum 2:1 in die Maschen (75.).
Doch die Bank entschied das Spiel für Bornheim, der eingewechselte Teklu Tewelde spielte einen langen Pass auf Felix Casalino, der aus halbrechter Position aus 12 Metern den Ball über den Torwart hinweg zum 2:2-Ausgleich ins lange Eck lupfte (85.). Im Anschluss daran hatte Groß-Gerau die Chance auf die erneute Führung, doch Ryo Nishiyama legte freistehend vor dem Torwart den Ball noch quer, wo Jannis Schwarz im letzten Augenblick noch klären konnte. Dann der Schlusspunkt des Spiels, Tim Fließ führte einen Freistoß an der Mittellinie schnell aus und fand Casalino, der erneut mit einem Heber über den gegnerischen Torwart das 3:2-Siegtor erzielen konnte (90.). Im Anschluss an das Tor zeigte der Schiedsrichter dem bereits ausgewechselten Bila Zerouali die gelb-rote Karte, der zum Jubel auf das Spielfeld gelaufen war.
Trainer Yalcin lobte den „Spirit, der von der Bank kam“: „wir haben in der Halbzeit zusammen mit der Mannschaft einiges geändert, weil wir in der ersten Hälfte keinen richtigen Zugriff auf das Spiel hatten. Am Ende war der Sieg auch verdient, auch wenn er aufgrund des späten Tores auch glücklich war.“ Am Donnerstag geht es für Bornheim im Kreispokal gegen den FC Kalbach um den Einzug ins Finale, ehe es dann am Wochenende gegen die zweite Mannschaft von RW Walldorf geht.












