By Pedro | Published | Keine Kommentare

Ohne den verletzten Kapitän Benjamin Kirchhoff und die auf der Ersatzbank sitzenden Torjäger Daniel Starodid und Metehan Yildirim taten sich die Frankfurter schwer gegen die nur mit 15 Spielern angereisten Marburger.
Und als Eintracht-Torhüter Amil Siljevic gegen Yannis Grönke früh einen Foulelfmeter verursachte und Gentrit Limani diesen verwandelte (14.), sah sich die Eintracht mit dem ungewöhnlichen Gefühl eines Rückstandes konfrontiert.
Bis zur Pause konnte sich der Tabellenführer keine richtige Torchance erspielen. Nach dem Seitenwechsel kamen dann Starodid und Yildirim und fortan lief es besser. Es musste aber nach einer Flanke von Marvin Dills ein Eigentor von Joshua Enobore herhalten, um den Ausgleich zu erzielen (57.). Danach wurde der Druck der Gastgeber zu groß. Auf Ablage Yildirim markierte Starodid das 2:1 (76.). Der Japaner Keito Kumashiro versenkte einen Eckball von Nico Ochojski volley in den Winkel zur Entscheidung (83.).
Eintracht-Trainer Dennis Schmitt, der hinterher noch eine Trainingseinheit anordnete, hatte „zwei unterschiedliche Halbzeiten“ gesehen. „Nach dem Gegentor haben wir uns sehr schwer getan, waren unsauber und unkonzentriert. Nach dem Seitenwechsel waren wir aktiver und aggressiver und haben es am Ende verdient gewonnen.“ Man müsse den Spielern nach so einer langen Siegesserie auch mal eine schlechtere Halbzeit zugestehen, betonte Schmitt. Am Freitag geht es schon um 18.15 Uhr beim Hünfelder SV weiter.