By Pedro | Published | Keine Kommentare

Erstmals seit neun Jahren empfing Posavina die Sportfreunde zu einem Heimspiel. Die Rollen waren klar verteilt: Posavina will sich im oberen Drittel halten, während der Tabellenletzte verzweifelt gegen den erneuten Abstieg ankämpft. Nach einer ereignislosen ersten Hälfte nahm die Partie nach dem Seitenwechsel an Fahrt auf. In der 74. Minute überschlugen sich die Ereignisse, erst unterlief Posavina-Spieler Angelo Spaleta ein Eigentor, dann flog Speuzer-Akteur Leandro Reljic wegen einer Unsportlichkeit mit Gelb-Rot vom Platz (75.).
In Unterzahl zeigte Posavina unglaublichen Kampfgeist. Manir Can Karasu gelang der Ausgleich (87.), dann traf Filip Tomic mit einem Volleyschuss zum Siegtreffer in der Nachspielzeit (90./+1), die noch eine Überlänge hatte und in der Posavinas Anto Arlovic noch „Gelb-Rot“ sah (90./+9).
„Die Mannschaft hat mit Kampfgeist das Spiel gedreht. Das war schwer erarbeitet, aber letztlich absolut verdient“, stellte Posavina-Pressesprecher Ante Pejic klar. „Wir gingen glücklich in Führung, haben gut verteidigt, hätten aber einen Punkt mitnehmen müssen“, monierte Speuzer-Trainer Martin Reyschmidt.
Nach Ostern geht es für Posavina zur SG Westend. Die Sportfreunde erwarten dann zum Kellerduell den Vorletzten GSU Hellas, wenn sie denn antreten sollten.
„Wir gingen glücklich in Führung, haben gut verteidigt und hätten einen Punkt mitnehmen müssen.“
Speuzer-Trainer Martin Reyschmidt