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Schmitt wünscht Eddersheim viel Erfolg in der Aufstiegsrunde

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Das Spitzenspiel der Hessenliga lockte am Freitagabend 1080 Zuschauer an die Staustufe. Und obwohl schon entschieden war, dass die U21 von Eintracht Frankfurt als Meister in die Regionalliga Südwest aufsteigt und der FC Eddersheim die Aufstiegsrunde bestreitet, boten die Teams ein intensives Spiel, in dem die Eddersheimer mit 1:3 (0:3) unterlagen. 
Spitzenspiel der Hessenliga. Foto: PA.  
FC Eddersheim – Eintracht Frankfurt II 1:3 (0:3)

Der Club aus dem Main-Taunus-Kreis öffnete einen zweiten Eingang, ließ den Mannschaftsbus der Gäste auf dem Gelände parken und es gab einen Korridor für den Einlauf der Spieler. Man nahm diesen Abend schonmal als Testlauf für die Aufstiegsspiele. Die Verantwortlichen hörten sich auch sehr überzeugend an, die nötige Zulassung zu erhalten, nachdem in Aschaffenburg innerhalb der 50 Kilometer-Begrenzung ein Ausweichstadion für Risikospiele gebucht wurde. Christopher Reuter, der Zweite Vorsitzende äußerte sich optimistisch, die geforderte Kapazität von 2500 Zuschauern an der Staustufe zu erreichen: „Man merkt bei dem Lizenzierungsverfahren an manchen Stellen schon, dass es für Profivereine ausgerichtet ist, bei denen sich vier, fünf Hauptamtliche um den Verein kümmern. Aber wir sind dran, ich bin da guter Dinge.“

Auf dem Spielfeld waren die Gäste im ersten Abschnitt unterdessen drückend überlegen. Der überragende japanische Stürmer Keito Kumashiro sorgte mit zwei Toren (2./15.) für ein schnelles 2:0. Sein Landsmann Rinto Hanashiro erhöhte vor der Pause (38.). Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber durch die Hereinnahme des quirligen Koreaners Seokmin Park, der mit einem abgefälschten Schuss den Pfosten traf, besser in die Partie und verkürzten durch den Ex-Barockstädter Nils Fischer, der nach einem langen Ball in die Spitze Eintracht-Torhüter Yurij Obert überlief, auf 1:3 (63.). Zu mehr reichte es nicht mehr, obwohl die Eintracht im zweiten Abschnitt nicht mehr so dominant auftrat wie zu Beginn der Begegnung.

Eintracht-Trainer Dennis Schmitt wünschte den Eddersheimern für die Aufstiegsrunde (mögliche Gegner wären der VfR Mannheim aus der Oberliga Baden-Württemberg und der FK Pirmasens aus der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar) viel Erfolg: „Es hat viel Spaß gemacht hier vor dieser Kulisse zu spielen. Wir sind verdient in Führung gegangen in der ersten Halbzeit, hatten gute Lösungen mit dem Ball und haben zurecht 3:0 geführt. Da wir schon Meister sind, haben die Jungs nach der Pause etwas nachgelassen. Wir haben gegen einen sehr guten Gegner gespielt, der sehr gut eingestellt war und der unseren Fehler im Aufbau bestraft hat. Dann war es schon noch ein spannendes Spiel, weil Eddersheim alles versucht hat. Wir drücken euch die Daumen für die Aufstiegsrunde, das habt ihr euch extrem verdient. Ihr spielt eine brutal gute Saison. Die Hinrunde war unglaublich, wir haben uns bis zum letzten Spiel im Winter gebattelt, das hat richtig Spaß gemacht. Schade, dass ihr das Verletzungspech hattet, sonst wäre es länger spannend gewesen. Hoffentlich schafft ihr das, vielleicht sehen wir uns dann nächstes Jahr wieder.“

FCE-Trainer Carsten Weber bedankte sich für die Worte des Trainerkollegen und meinte: „Der Rahmen des heutigen Spiels war ein Vorgeschmack auf die anstehende Relegation. Herzlichen Glückwunsch an die Eintracht zur sowas von verdienten Meisterschaft. Ihr habt das Woche für Woche souverän runtergespielt.“ Zum Spiel sagte Weber: „Die erste Aktion war unglücklich nach dem langen Einwurf in Rückstand zu gehen. Die ersten 25 Minuten hatten wir extrem viele Tiefenläufe zu verteidigen. Diese Intensität war Wahnsinn, wir mussten dann auf eine Fünferkette umstellen, was nicht unserem Naturell entspricht, zu dem Spiel aber besser gepasst hat. Zweite Halbzeit Kompliment an meine Mannschaft, nach dem 0:3 kannst Du auch richtig untergehen gegen so eine Mannschaft. Hintenraus war es intensiv und eines Spitzenspiels würdig.“

 

 

„Dann war es schon noch ein spannendes Spiel.“

EINTRACHT-Trainer Dennis Schmitt
 
  • FC Eddersheim: Koob; Schmitt, Thomasberger, Vassiliou (90.+3 Kohlbacher), Velosa – Schorr, Lüders – Kraus (80. Gutmann), Voit (46. Park), Imek (90.+3 Vogt) – Fischer (90.+3 Speck).
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    Eintracht Frankfurt II: Obert; Doumbia (58. Bauer), Etse, Maluze – Spahn, Dills (58. Scheller), Wünsch (77. Prenaj), Kosugi, Ochojski – Kumashiro (88. Nana-Sarhene), Hanashiro (62. Yildirim).
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    Schiedsrichterin: Carolin Lotz (SV Bauerbach).
  • Zuschauer: 1080.
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    Tore: 0:1 Keito Kumashiro (2.), 0:2 Keito Kumashiro (15.), 0:3 Rinto Hanashiro (38.), 1:3 Nils Fischer (63.).