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Germania geht am Ende in Friedrichsdorf mit 1:6 unter

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Der VfL Germania 94 konnte in Friedrichsdorf nichts Zählbares im Kampf um den Abstieg mitnehmen, am Ende gab es mit dem 1:6 eine deutliche Niederlage, was derzeit weiterhin Platz 14 bedeutet.

Die Friedrichsdorfer Mannschaft deklassierte die Germania mit 6:1. Foto: Archiv MZ

FSV Friedrichsdorf – VfL Germania 94 6:1 (1:1)

In Friedrichsdorf gab es für den VfL Germania 94 am Ende nichts zu bestellen, nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit gab es in der zweiten Hälfte noch fünf Gegentreffer. Die Gastgeber, deren Gegner SG Wehrheim/Pfaffenwiesbach im Nachholspiel in der Woche nicht angetreten war, gingen in der 35.Minute durch ein Tor von Yassin Ennaji mit 1:0 in Führung, schon in der Nachspielzeit der ersten Hälfte kamen die Gäste aus Frankfurt durch einen verwandelten Elfmeter von Onur Götürmen zum 1:1-Ausgleich.

In der zweiten Hälfte erhöhte Friedrichsdorf erneut durch Yassin Ennaji in der 53.Minute und durch Cedric Heller in der 61.Minute durch einen verwandelten Elfmeter auf 3:1, ehe die Gäste nach der gelb-roten Karte gegen Emre Kir (65.) in Unterzahl weiterspielen mussten. Das nutzten die Gastgeber mit drei weiteren Toren durch Niklas Heddergott (68.) und zweimal Joel Santos Sousa (74., 88.) zum letztlich hohen 6:1.

Von Germania erreichte uns folgender Pressebericht: „So einen Spielverlauf habe ich in 30 Jahren Fußball noch nicht erlebt. Wir wussten, dass uns mit Friedrichsdorf ein taktisch sehr disziplinierter Gegner erwartet, und unser Matchplan ist in der ersten Halbzeit auch aufgegangen. Trotz unserer personellen Probleme haben wir das ordentlich verteidigt und selbst immer wieder gute Umschaltmomente gehabt. Das Unentschieden zur Pause war aus meiner Sicht absolut in Ordnung.

Extrem bitter war für uns, dass wir schon früh mehrere verletzungsbedingte Ausfälle verkraften mussten. Besonders schwer wog der Ausfall unseres Abwehrchefs, und noch bitterer war, dass auch sein Ersatz nur wenige Minuten später verletzt runter musste. Insgesamt haben wir in einem ohnehin schwierigen Spiel zu viele Spieler verloren.

In der zweiten Halbzeit hat das Spiel dann durch mehrere aus meiner Sicht nicht nachvollziehbare Schiedsrichterentscheidungen einen völlig unglücklichen Verlauf genommen. Vor dem 2:1 liegt unser Spieler direkt neben dem Schiedsrichter sichtbar verletzt am Boden, trotzdem wird die Situation freigegeben und das Spiel läuft weiter. Auch der Elfmeter zum 3:1 war aus meiner Sicht eine klare Fehlentscheidung. Dazu kommt die Gelb-Rote Karte gegen unseren Innenverteidiger nach einer Standardsituation, obwohl er zuvor selbst zu Boden gerissen wird. Das waren Entscheidungen, die das Spiel klar beeinflusst haben.

Am Ende mussten wir die Partie mit sechs gesunden und zwei angeschlagenen Spielern zu Ende spielen und sogar unseren Ersatztorwart ins Feld stellen. Unter diesen Umständen ist das Ergebnis zwar deutlich, spiegelt für mich aber den eigentlichen Spielverlauf nicht wider.“

Die Germania steht derzeit (3 Strafpunkte wurden in der Tabelle noch nicht berücksichtigt) punktgleich mit der SG Wehrheim/Pfaffenwiesbach und der FSG Burg-Gräfenrode auf dem 14.Tabellenplatz, der bei günstigem Verlauf in der Hessenliga zum Relegationsplatz reichen könnte. Der Abstand zu Türkgücü Frankfurt auf dem 13.Platz ist damit auf 6 Punkte angewachsen.

Schiedsrichter: Yannick Schweitzer (FC Werdorf). Zuschauer: 80.

Tore: 1:0 Yassin Ennaji (35.), 1:1 Onur Götürmen (45.+1, Elfmeter), 2:1 Yassin Ennaji (53.), 3:1 Cedric Heller (61., Elfmeter), 4:1 Niklas Heddergott (68.), Joel Santos Sousa (74.), 6:1 Joel Santos Sousa (88.)

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