By Pedro | Published | Keine Kommentare

Die dezimierte Clubelf hielt gegen den haushohen Favoriten in der Anfangsphase gut mit und hatte sogar die erste Chance. Luka Duka sah nach einem hohen Ballgewinn, dass der gegnerischen Torhüter Maurice Helisch sehr weit vor seinem Tor stand und versuchte diesen mit einem Schuss fast von der Mittellinie zu überlisten. Der Ball wurde knapp vor der Torlinie geklärt. Innerhalb von elf Minuten beraubten sich die Rödelheimer durch eigene Fehler dann jeglicher Chance auf einen Punktgewinn. Nach Samet Temizsoys Eigentor (20.) leistete sich der sonst so zuverlässige Mert Özbek zwei kapitale Böcke im Spielaufbau (22./25.), die von Makkabi mit Etienne Merkel und Leon Suhr routiniert zum Abschluss gebracht wurden.
Dann waren sich Gabriel Thiam und Torhüter Theo Wedel bei einem langen Ball nicht einig (31.) und schon lag man durch Daniel Chimuanya Isika hoffnungslos mit 0:4 hinten. In der zweiten Hälfte verwaltete Makkabi den Vorsprung routiniert und der Club wurde gefährlicher. Nach Noah Heddesheimers scharfer Hereingabe gelang durch ein Eigentor (Mathias Mamuza/75.) der Anschlusstreffer, der zweite Treffer von Adam Zazoua (84.) nach Pass von Ali Osman kam zu spät.
„Innerhalb von 10 Minuten war die Begegnung entschieden. Zwischen der 20. und der 30. Minute verteilten wir großzügige Gastgeschenke in Form von vier geschenkten Toren. Danach verwaltete Makkabi nur noch das Ergebnis und hatte keine weitere Chance mehr. Wir bewiesen Moral und verkürzten in der Schlussphase, doch zu mehr reichte es leider nicht mehr. Ein Sieg der Effektivität von Makkabi“, kommentierte RFC-Pressesprecher Volker Flauaus den Spielverlauf. Makkabi-Trainer Lasse Krakow erklärte: „Am Ende war es ein verdienter Sieg. Wir haben kurz gebraucht, um in das Spiel reinzufinden. Wir konnten aber schnell innerhalb von zehn Minuten vier Tore erzielen und waren zu dem Zeitpunkt sehr effektiv. Nach der Pause hat leider unsere Mannschaft zwei Gänge zurückgeschaltet, wollte das Spiel nur noch verwalten. Am Ende haben wir auch noch einmal ein bisschen gewechselt. Dann haben wir es unnötig spannend gemacht und haben Rödelheim noch einmal rankommen lassen. Jetzt freuen wir uns auf das Spiel gegen die Guuuuuden.“
Damit meint Krakow das Heimspiel gegen den FC Gudesding, dem er einst auch lange angehörte. Rödelheim muss auch um 15 Uhr am Sonntag beim Spitzenreiter in Griesheim ran.
„Ein Sieg der Effektivität von Makkabi“
RFC-Pressesprecher Volker Flauaus