Eintracht II deklassiert FC Gießen

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Die U21 von Eintracht Frankfurt hat auch ihr zweites Heimspiel in der Hessenliga deutlich gewonnen. Gegen Regionalliga-Absteiger FC Gießen gewann die Mannschaft von Trainer Kristjan Glibo wie schon gegen Viktoria Griesheim mit 5:0 (2:0).

1400 Zuschauer im Sportpark Dreieich. Foto: PA.

Eintracht Frankfurt U21 – FC Gießen 5:0 (2:0)

Vor einer für Hessenliga-Verhältnisse ungewöhnlich hohen Kulisse von 1400 Zuschauern waren zwei Elfmeter in der Anfangsphase für den klaren Eintracht-Erfolg wegweisend. Nach dem von Innenverteiger Marc Wachs verwandelten Handelfmeter (6.) musste Nino Cassaniti in der 17. Minute verletzt ausscheiden. Der für ihn eingewechselte Gianluca Schäfer hatte dann einen nur vierminütigen Kurzauftritt, als er gegen Ex-Eintracht-Profi Michael Fink den zweiten Strafstoß herausholte und dann verletzt liegen blieb. Nachdem erneut Wachs zum 2:0 verwandelte (20.), war das Spiel für Schäfer schon wieder beendet uns es kam Zubayr Amiri.
Gästecoach Daniyel Cimen fand klare Worte: „Den ersten Elfmeter kann man geben. Der zweite war hingegen keiner, denn der Spieler tritt nach dem dem Kontakt am Oberkörper in den Boden und fällt. Bedauerlich, dass er sich dabei verletzt.“ Mit der Führung im Rücken hatte die Eintracht die Partie frühzeitig im Griff. Ansonsten litt die Begegnung unter vielen Unterbrechungen wegen verletzter Spieler. Als Gießen zur Pause auf ein 3-5-2 umstellen, war diese Maßnahme nach 15 Sekunden verpufft.

Eigentor in der Schlussminute

Der Brasilianer Divaio Bobson traf auf Zuspiel von Maximilian Brauburger, der als linker Verteidiger eingesetzt wurde, zum 3:0 (46.). „Es war nach den frühen Gegentoren schwer gegen eine Mannschaft, die sehr viel Speed hatte. Nach dem 3:0 wurde es wild, es haben uns die richtigen Entscheidungen gefehlt und so kamen wir nur zu halben Chancen“, präzisierte Cimen. So passte es ins Bild, dass Gießen in der Schlussphase durch Emir Sejdovic (80.) und ein Eigentor von Adrian Kireski (90.) noch Gegentreffer Nummer vier und fünf schlucken musste.
Zufriedenheit herrschte hingegen bei Eintracht-Trainer Kristjan Glibo: „Wir haben das Spiel sehr gut kontrollieren können und hatten Ruhe am Ball. Im letzten Drittel haben wir viel liegen gelassen. Von daher müssen wir da zulegen.“ Aufgrund von zwei harten Trainingswochen gab Glibo seinen Schützlingen vor der vorgezogenen Partie am Mittwoch bei Viktoria Griesheim zwei Tage frei.

Eintracht Frankfurt U21: Ramaj; Otto, Gebuhr, Wachs, Brauburger – Dejanovic, Loune (85. Maurer) – Bobson (73. Colbe), Sejdovic, Cassaniti (17. Schäfer/21. Amiri) – Ferri (67. Maqkaj).

FC Gießen: Lapcic; Calabrese, Bresso, Fink, Abdel-Ghani – Kireski, Vural – Maingad, de Moussa Beal, Pekesen (60. Mahmuti) – Öztürk (46. Akulinin).

Schiedsrichter: Alexander Hauser (FC Waldbrunn). Zuschauer: 1400.

Tore: 1:0 Marc Wachs (6./Handelfmeter), 2:0 Marc Wachs (20./Foulelfmeter), 3:0 Divao Jhair Bobson (46.), 4:0 Emir Sejdovic (80.), 5:0 Adrian Kireski (90./Eigentor).

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