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BSC dank Jennaoui-Hattrick wieder in der Spur

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Nach der 1:4-Niederlage im Spitzenspiel beim SV 07 Heddernheim fand der BSC Schwarz-Weiß 19 mit dem 4:1-Heimsieg über den FC Gudesding wieder in die Spur, bei dem man vor drei Wochen noch eine 2:3-Niederlage bezog. Vor dem nächsten Spitzenspiel am Sonntag gegen TuS Makkabi bleiben die Schwarz-Weißen im Aufstiegsrennen. 

Der BSC – diesmal ganz in weiß – feiert Elias Jennaoui (links) nah einem seiner drei Tore. Foto: Mithat Gürser.  

BSC Schwarz-Weiß 19 – FC Gudesding 4:1 (1:1)

„Nach der bitteren Niederlage im letzten Spiel mussten wir zu Hause eine Schippe drauf legen und uns auch für die Niederlage vor drei Wochen bei Gudesding revanchieren“, merkte BSC-Trainer Eleyas Kahsay zur Ausgangsposition an. Es sah lange nach einem 0:0 zur Halbzeit aus, dann aber fiel je ein Tor auf jeder Seite. Bilal Chaikhoun mit einem Freistoß brachte die Gastgeber nach vorne (36.). Postwendend egalisierte Mutaz Husain (37.). „Gudesding hatte mehr Spielanteile, da wir uns gut an das erste Spiel erinnern konnten, wussten wir wo die Schwächen sind. Darauf haben wir uns gut vorbereitet und deren starkes Zentrum weitestgehend im Griff gehabt“, so Kahsay.

Nach dem Seitenwechsel habe man versucht, „mit unserer Stärke über die Konter zu kommen, da wir uns schwer taten, das Spiel an uns zu reißen.“ Im zweiten Abschnitt war dann Flügelspieler Elias Jennaoui der entscheidende Mann. Durch einen Ballgewinn im Zentrum ging es schnell über die Außen und nach einer schönen Hereingabe brachte Jennaoui den BSC in Führung (49.). „Wir waren nun da und wach und so wuchs unser Selbstvertrauen und der Hunger auf mehr kam automatisch und wir erarbeiteten uns Chancen und erzielten die weiteren Tore über Konter“, schilderte Kahsay.

Dabei war wiederum Jennaoui der Vollstrecker in der 72. und 90. Minute. Kahsays Fazit: „Gudesding ist eine taktisch gut aufgestellte Mannschaft, sie ließen den Ball gut laufen, aber waren nie so richtig gefährlich, was gut für uns war. Im Gegensatz zu letzter Woche waren wir konsequenter im Abschluss.“ Gudesding-Trainer Maik Rudolf fand die Niederlage „unnötig, aber nicht unverdient. Wir hatten in der ersten Halbzeit unzählige Chancen, waren aber nicht konsequent genug.“ Der FCG-Coach hatte 19 Spieler zur Verfügung, wechselte aber nur drei ein und nahm auch keine Rückwechsel vor. „Erstmal wollten wir so viele Spieler wie möglich mitnehmen und diese vor der Weihnachtsfeier belohnen. Zum anderen hatte ich fast nur defensive Spieler auf der Bank und wollte meine Offensive auf dem Platz lassen“, erklärte Rudolf.

Der es „maximal unglücklich“ findet, dass im Kreis Frankfurt Mitte Dezember noch um Punkte gespielt wird: „Am 14. Februar geht es ja schon wieder weiter, da muss die Vorbereitung Mitte Januar schon beginnen. Das ist meines Erachtens zu wenig Pause.“ Sein Team muss Sonntag noch beim FC Croatia ran, während der BSC das eingangs schon erwähnte Topspiel gegen Makkabi hat. 

 

 

„Unnötig, aber nicht unverdient“

Gudesding-Trainer MAIK Rudolf

Schiedsrichter: Luca Beul (DJK SV Dieburg). Zuschsuer: 50.

Tore: 1:0 Bilal Chaikhoun (36.), 1:1 Mutaz Husain (37.), 2:1, 3:1, 4:1 Elias Jennaoui (49./72./90.).

Bildergalerie: Mithat Gürser hat die Impressionen eingefangen.