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Desolate Heddernheimer Niederlage in Bieber

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Mit einer desolaten Vorstellung beendete der SV 07 Heddernheim die Vorbereitungsphase. Am Samstag gab es beim Offenbacher Kreisoberligisten FC Germania Bieber eine verdiente 0:5-Niederlage.

Heddernheim spielte in Bieber erfolglos. Foto: PA.

FC Germania Bieber – SV 07 Heddernheim 5:0 (2:0)

Elf Jahre lang hatte der SV 07 nicht mehr im Kreis Offenbach gespielt, in diesem Sommer war es nach der Partie beim TSV Dudenhofen (1:3) schon das zweite Gastspiel bei einem Offenbacher Kreisoberligisten. Am Samstagnachmittag erwies sich Germania Bieber mit dem mittlerweile 41-jährigen ehemaligen Bundesligaspieler Christopher Reinhard als eine Nummer zu groß. Beide Teams liefen mit gleichem Ausrüster und Trikotwerbung auf: Jako und Fraport. Das war es dann aber auch mit Gemeinsamkeiten, denn im Gegensatz zu den engagierten und schnellen Gastgebern präsentierten sich die Gäste aus dem Frankfurter Nordwesten langsam und behäbig.

Die frühe Führung Biebers durch den früheren Tarik-Spieler Haroune Belaidi (10.) spielte den Platzherren in die Karten. Vor der ersten „Hydration Breake“ hatte Heddernheim noch keinen Abschluss zu verzeichnen. Um die erste halbe Stunde herum vergab der SVH zwei gute Möglichkeiten durch Deniz Yatci (30.) und Anmolldeep Singh (32.). Die nur 28 Zuschauer sahen bei 32 Grad das 2:0 durch den Ex-Neu-Isenburger Dennis Profumo (37.). Gewiss fehlten bei Heddernheim Spieler wie Giuliano Amante, Marc Nopp oder Soufiane Moussaoui. Insgesamt aber war das bis zur Pause zu wenig. Und es sollte noch schlechter kommen.

Zeitweise keine Laufbereitschaft, Engagement und Aufbäumen zu erkennen

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Bieber durch Prince Ofili (59./87.) und Profumo (66.) auf 5:0. Die vielen Spielerwechsel taten ein übriges zu diesem Debakel. Zeitweise war keine Laufbereitschaft, kein Engagement und kein Aufbäumen erkennbar. Nächsten Sonntag beim Kreisoberliga-Auftakt bei Germania Enkheim hoffen die Heddernheimer, die beste zur Verfügung stellende Elf aufbieten zu können. Denn dadurch dass immer wieder Spieler fehlten, konnte sich das Team bisher nicht richtig einspielen. Trainer Ivan Susak nach dem Spiel: „Wir haben mit einigen Ausfällen von Stammspielern planen müssen, das soll aber keine Ausrede sein für die desolate Leistung. Wir hatten in der ersten Halbzeit mehr Ballbesitz, haben auch einige hochkarätige Chancen herausgespielt, die wir hätten verwandeln müssen. Zweite Halbzeit haben wir einige neue Spieler in den Ring geworfen. Das hat sich im Spiel bemerkbar gemacht und so kamen wir nicht in den Spielfluss. Auch in der zweiten Halbzeit hatten wir nur zwei Torchancen. Wir haben das Spiel verloren, weil wir die schlechtere Mannschaft waren.“

Jetzt gilt es dieses Negativerlebnis zu verarbeiten und beim Saisonauftakt mit einer besseren Mannschaft und Einstellung an den Start zu gehen. 

Schiedsrichter: Furkan Büyükyilmaz (Neu-Isenburg). Zuschauer: 28. Tore: 1:0 Haroune Belaidi (10.), 2:0 Dennis Profumo (37.), 3:0 Prince Ofili (59.), 4:0 Dennis Profumo (66.), 5:0 Prince Ofili (87.). 

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