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Heddernheim: Dritter Heimsieg – BSC bleibt punktlos

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Der SV 07 Heddernheim bleibt in Heimspielen ohne Punktverlust, holte gegen das weiter punktlose Schlusslicht BSC Schwarz-Weiß 19 einen am Ende noch knappen 3:2-Sieg, nachdem es bis zur 89. Minute noch nach einem klaren 3:0 ausgesehen hatte.

SV 07 Heddernheim daheim ohne Punktverlust. Foto: PA. 

SV 07 Heddernheim – BSC Schwarz-Weiß 19 3:2 (1:0)

Der erste Abschnitt verlief vor 130 Zuschauern an der Brühlwiese recht ereignislos. Die Gäste vom Rosegger erweckten nicht den Eindruck am Tabellenende zu stehen und bisher alle Spiele verloren zu haben. Nach der Trinkpause hatte der BSC durch Yassin Lahchaychi und Bilal Chaikhoun sogar zwei gute Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Auf der Gegenseite vergab Marco Yatci zwei klare Torchancen für die Platzherren.

Weit in der Nachspielzeit der ersten Hälfte gab es noch einmal Freistoß für Heddernheim. Marc Nopp, Neuzugang aus Rödelheim, versenkte den ruhenden Ball aus 24 Metern in den Winkel zum erlösenden Führungstreffer (45./+5). Nach dem Seitenwechsel legte Heddernheim gleich nach. Und wieder war Nopp diesmal mit dem Zuspiel auf Luka Filip Brnas am 2:0 beteiligt (47.). Postwendend gab es Elfmeter für die Schwarz-Weißen, den SVH-Tormann Marc Tomczyk gegen Bilal Chaikhoun parieren konnte (49.). Nach dem 3:0 durch Maximilian Tran auf Vorlage von Giuliano Amante (59.) schien das Spiel entschieden. Der eingewechselte BSC-Routinier Hicham Abdessadki brachte noch mal ein Aufbäumen in die Reihen der Gäste ein. Obwohl Heddernheim jetzt im Flow war und der BSC nur noch hinterher lief, kamen die Gäste spät noch einmal heran. Ein fragwürdiger Freistoß aus 30 Metern wurde von Abdessadki verwandelt (89.).

„Es war ein sehr souveränes Spiel von uns.“ (SVH-Trainer Ivan Susak).

In der extrem langen Nachspielzeit gab es einen noch fragwürdigeren Foulelfmeter, den Abdessadki zum Endstand versenkte (90./+7). So wurde aus einem sicheren 3:0 am Ende noch ein knappes 3:2. SVH-Trainer Ivan Susak war zufrieden, haderte aber auch mit dem Schiedsrichter. „Es war ein sehr souveränes Spiel von uns. Wir haben von Minute eins das Spiel dominiert. Wir hatten einen Gegner den wir absolut im Griff hatten. In den letzten Minuten muss ich die Mannschaft aus der Schussbahn nehmen. Was der Schiedsrichter da von sich gegeben hat, das hatte nichts mit Fußball zu tun. Er hat irgendwas gepfiffen. Der Spieler, der die beiden Tore geschossen hat, hätte zuvor mit Rot vom Platz fliegen müssen. Knackpunkt war die Schiedsrichterleistung, die ab Minute 80 aufgehört hat. Die hat dann nicht mehr stattgefunden, da wurde jede Aktion gegen uns gepfiffen.“ Laut Susak „entspricht das Ergebnis deswegen so nicht dem Spielverlauf.“

BSC-Trainer Eleyas Kahsay hatte „eine ausgeglichene erste Halbzeit gesehen, wo wir dann in der Nachspielzeit ein Freistoßtor kassieren. Das Foul an sich war dumm von uns. Der Freistoß war sehenswert, ob man den halten kann, konnte ich von meiner Seite aus nicht sehen. So gehst du mit 0:1 in die Pause, wie die letzten Spiele auch ärgerlich. Wir waren kurz davor, ein Highlight zu erreichen und mit 0:0 in die Pause zu gehen. Nach der Halbzeit kassieren wir ganz schnell zwei Tore, vergeben zwischendurch den Elfmeter, weil wir dumm stehen ohne Kommunikation. Mit den Wechseln kamen wir auf 3:2 und es wurde nochmal bisschen spannend. Heddernheim hat verdient gewonnen, weil die einfach klarer waren.“ Für Heddernheim gilt es am Sonntag im Gastspiel bei Union Niederrad darum, die ersten Auswärtspunkte einzufahren. Zeitgleich um 15 Uhr wird der BSC im Platzderby gegen Concordia Eschersheim versuchen, zum ersten Mal in dieser Saison etwas zählbares auf das Punktekonto zu bringen.   

Schiedsrichter: Erdem Agdere (SKV Rot-Weiß Darmstadt). Zuschauer: 130. Tore: 1:0 Marc Nopp (45./+5), 2:0 Luka Filip Brnas (47.), 3:0 Maximilian Tran (59.), 3:1, 3:2 Hicham Abdessadki (89./90.+7, Foulelfmeter).