By Pedro | Published | Keine Kommentare

Nachdem die Ginnheimer das Hinspiel am DFB-Campus kläglich mit 1:5 verloren, erwarteten die Germanen erstmals überhaupt die Unioner zu einem Pflichtspiel daheim. Die Mannschaft wurde durch den Sportlichen Leiter Benjamin von Allwörden betreut, die Mannschaft stellte sich aber eigenständig auf. Denn die beiden Erfolgstrainer Luca Jerome Labonte und Tobias Schick waren nicht dabei, sie weilten auf einem erweiterten Lehrgang für B-Lizenz-Inhaber in Grünberg. „Meine Germania hat sich wieder gefunden. Kampfbereitschaft kombiniert mit Spielideen. Wir freuen uns auf die finalen Spiele bis Ende der Saison. Klassenziel zu Beginn der Runde ist schon so gut wie erreicht“, freute sich Alterspräsident Tonyo Gering.
Da die ersten beiden Torhüter mit Verletzungen ausfallen, stand Joshua Schmöke zwischen den Pfosten. Die Gäste mussten ebenfalls auf Trainer Zeljko Sanjug verzichten und gingen duch Routinier Lasse Schlappkohl in Führung (5.). Ginnheim drehte aber auf und nach dem Ausgleich durch Oualid Boulehboub (10.) trafen Jost Guinand (17.) und Nico Tahirovic (35.) zum 3:1. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit verkürzte Mohamed Azegagghe per Foulelfmeter auf 3:2 (45./+3). Nach dem Seitenwechsel zogen die Gastgeber mit Bastian Ullrich (47.), Boulehboub (53.). und dem lange verletzten Luis Kröger (66.) auf 6:2 davon.
Nach Edmir Hasajs 6:3 (78.) traf Felix Dieter in seinem vierten Einsatz für das KOL-Team zum Endstand (84.). „Zunächst haben wir geschlafen und schlecht angefangen. Das Spiel war unruhig und durch viele Nickligkeiten geprägt. Das Spiel wurde verdient gedreht, da wir die bessere Mannschaft waren. Zweite Hälfte haben wir den Fuß auf dem Gaspedal gelassen und auf uns konzentriert. Die schönsten Momente im Spiel waren: Comeback von Luis Kröger, der gleich ein Tor erzielte. Abschied von Felix Dieter, der zurück nach Paris zieht. Zum Abschluss hat er nochmal genetzt. Wir wünschen ihm von Herzen alles Gute“, fasste von Allwörden zusammen.
Sein Fazit: „Verdienter Sieg, der auch noch deutlich höher hätte ausfallen können beziehungsweise müssen.“ Aus Sicht der Gäste erreichte uns folgende Zusammenfassung des Vorsitzenden Khalid Lamjahed: „Uns sind einige Spieler ausgefallen und es stand der dritte Torhüter Cedric Paier im Tor, der beim ersten und dritten Tor nicht gut aussah. Dennoch waren wir mit dem Kopf nicht bei der Sache, waren nicht top motiviert gegen einen sehr guten Gegner. Ginnheim ist die Revanche aus dem Campus-Spiel gelungen, die spielen eine tolle Saison und sind eine Bereicherung für die Liga.“ Nach der Osterpause gastiert Ginnheim beim BSC (15 Uhr), zeitgleich erwartet Union Niederrad die Gäste von Viktoria Preußen.
„Das Spiel wurde verdient gedreht, da wir die bessere Mannschaft waren.“
Ginnheims SPORTDIREKTOR BENJAMIN VON ALLWÖRDEN
Schiedsrichter: Said Hashemi (Eintracht Oberursel). Zuschauer: 95.
Tore: 0:1 Lasse Schlappkohl (5.), 1:1 Oualid Boulehboub (10.), 2:1 Jost Guinand (17.), 3:1 Nico Tahirovic (35.), 3:2 Mohamed Azeggaghe (45./+3, Foulelfmeter), 4:2 Bastian Ullrich (47.), 5:2 Oualid Boulehboub (53.), 6:2 Luis Kröger (66.), 6:3 Edmir Hasaj (78.), 7:3 Felix Dieter (84.).