By Pedro | Published | Keine Kommentare

Makkabi-Trainer Lasse Krakow hatte ein „wildes Spiel“ gesehen: „Nach der 2:0-Führung haben wir unseren Fußball eingestellt. Wir haben dann zur Pause viermal gewechselt, um neue Kräfte zu bringen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis wir die Konter kassieren. Nach dem 4:5 hatten wir zwei Riesenchancen, wir hatten den Sieg aber nicht verdient.“
Dabei sah es für den Aufstiegsaspiranten nach den Toren von Branislav Glamocanin (13.) und Jakop Zapke (23.) mit dem 2:0 im Rücken gut aus. Doch die Ginnheimer zeigten anders als acht Tage davor in Heddernheim eine Reaktion. Und was für eine, denn noch vor der Pause hatten die 08er die Partie gedreht.
Doppelpack von Bastian Ullrich (27./38.) und die Führung durch Oualid Boulehboub (41.). Nach dem Seitenwechsel erhöhte die Germania durch Fabian Raue (60.) und Jost Guinand (65.) zielstrebig auf 5:2. In der Schlussphase wurde es nochmal hitzig und eng, denn Makkabi kam durch Etienne Merkel (68.) und Wanja Grossmann (86.) auf 4:5 heran. Doch mit Leidenschaft und Kampf brachten die Ginnheimer den Auswärtssieg über die Zeit. Der Sportliche Leiter Benjamin von Allwörden fasste zusammen: „Nach 15 Minuten, in denen Makkabi aus drei Chancen zwei Tore macht, haben wir sie dominiert und so gespielt, wie wir uns das von Minute eins vorgenommen hatten. So sind wir dann auch verdient mit der Führung in die Kabine. Zur Halbzeit ist Makkabi dann aggressiv angelaufen und wir konnten die Räume dahinter gut für uns nutzen. Nach dem Anschluss zum 5:3 hatten beide Mannschaften noch Möglichkeiten zu Toren. Am Ende war es definitiv kein unverdienter Sieg.“
Ein Sonderlob verteilte von Allwörden an Elias Bouharrou: „Der hat sich mit einem guten Spiel letzte Woche in der zweiten Mannschaft in die Startelef gespielt und zwei Tore vorbereitet.“ Am Sonntag erwartet Makkabi den FC Croatia (15 Uhr). Zeitgleich fährt Ginnheim gen Norden zur SG Harheim.












