By Pedro | Published | Keine Kommentare

Nach den starken Schneefällen am Dienstag lag am Hopfenbrunnen auch zwei Tage später noch eine geschlossene Schneedecke. Trainer Aaz-Dine Zarioh und der Sportliche Leiter Samuel Gebrehiwot koordinierten die Räumungsaktion. Einige Spieler schippten mit Schaufeln das künstliche Grün frei. Unklar war auch am Spieltag zunächst der Gegner.
Hessenligist SC 1960 Hanau erschien die Sache zu unsicher, sagte am Nachmittag ab. Die Kalbacher hatten ihrerseits dem Gruppenliga-Verein FSV Friedrichsdorf abgesagt. Zarioh ließ seine Kontakte spielen und rief in Hornau an, dessen Spiel in Niedernhausen abgesagt wurde. Vier Stunden vor Spielbeginn wurde der Test gegen den Main-Taunus-Club erst angesetzt, das Schiedsrichtergespann war das gleiche, welches auch gegen Hanau gepfiffen hätte.
Lasse Braun vom FC Fortuna erklärte den Kunstrasen für bespielbar. Vor der Minikulisse von 14 Zuschauern lag noch eine Schneemasse am Spielfeldrand, störte aber nicht das Spielgeschehen. Der abstiegsbedrohte Süd-Verbandsligist wusste spielerisch zu gefallen und ging durch Ricardo Harrabi in Führung (9.).
Lennard Marschick (24.) und Nikolaos Savoulidis (35.) erhöhten bis zur Pause. Nach dem Seitenwechsel sorgte Marschick per Kopfball für den Endstand (67.). Von den Gästen, die den direkten Wiederaufstieg in die Hessenliga anpeilen, kam vor allem offensiv wenig bis gar nichts. Am Freitagabend testete der FC Kalbach erneut – gegen den 1. FC-TSG Königstein aus der Kreisoberliga Hochtaunus (20 Uhr).
Schiedsrichter: Lasse Braun (FC Fortuna). Zuschauer: 14.
Tore: 1:0 Ricardo Harrabi (9.), 2:0 Lennard Marschick (24.), 3:0 Nikolaos Savoulidis (35.), 4:0 Lennard Marschick (67.).