By Pedro | Published | Keine Kommentare

Der neue Niederräder Trainer Zeljko Sanjug stand noch nicht an der Seitenlinie, diese Rolle übernahm Co-Trainer Dominik Abd Ala. Die Gastgeber starteten engagiert in die Begegnung, hatten gleich eine Großchance durch Antonio Anic und einen Pfostenschuss zu verzeichnen. Nach einem Freistoß von Esmir Omerovic nutzte Hendrik Wolf die Verwirrung bei den Gästen und köpfte aus kurzer Diatanz ein (25.). Auf Flanke von Mohamed Azeggaghe verdoppelte Anas Ouakil den Vorsprung (28.).
Die immerhin 90 Zuschauer an der Heinrich-Seliger-Straße sahen wenige Offensivaktionen der Ginnheimer Serben, hingegen erhöhte der gut aufgelegte Wolf kurz vor der Pause auf 3:0 (43.). Nach dem Seitenwechsel und mit den in solchen Spielen üblichen zahlreichen Wechseln, kam Tempo besser ins Spiel, zu mehr als einem Elfmetertor durch den Ukrainer Arsen Kryvobedryi (65.) reichte es aber nicht mehr. Letztlich blieb es beim 3:1 und in der Schlussphase konstanten Spielerwechseln.
Beide Teams sind schon am Sonntag wieder im Einsatz. Union Niederrad erwartet den Gruppenliga-Aufsteiger und Süd-Rivalen VfL Germania 94 (15 Uhr), den die Niederräder vor drei Monaten mit 5:0 in der 2. Runde des Kreispokals wegfegten. Tempo spielt um 14.30 Uhr gegen den in die Kreisoberliga Friedberg abgestiegenen Traditionsverein FV Bad Vilbel. „Für uns ist es nur wichtig, da rauszukommen“, hob Union-Präsident Khalid Lamjahed hervor.
„Verdient verloren, auf jeden Fall. Aber das war nicht unsere Erste Mannschaft“, deutete Tempo-Sportchef Zoran Marcetic an. „50 % Erste, 50 % Zweite, so spielen wir noch am Sonntag und nächste Woche wird dann getrennt. So können die Spieler der Zweiten, die immer hinten dran sind ihre Chance bekommen. Das machen wir immer so. Wir haben aber auch wie andere Mannschaften nach vier Einheiten schwere Beine“, erklärte Marcetic.
„Für uns ist es nur wichtig, da rauszukommen.“
Union-Präsident Khalid Lamjahed
Schiedsrichter: Emrah Ertem (SC Goldstein). Zuschauer: 90.
Tore: 1:0 Hendrik Wolf (25.), 2:0 Anas Ouakil (28.), 3:0 Hendrik Wolf (43.), 3:1 Arsen Kryvobedryi (65./Foulelfmeter).