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Türkgücü Meister! Nach zehn Jahren wieder Gruppenliga

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Der TSKV Türkgücü proklamierte sich mit dem 8:3-Kantersieg beim SV Griesheim Tarik vorzeitig zum Meister der Kreisoberliga Frankfurt und steigt zehn Jahre nach dem freiwilligen Abstieg wieder in die Gruppenliga Frankfurt West auf. Der Triumph an der Lärchenstraße wurde von der Mannschaft und den zahlreichen Anhängern ausgiebig gefeiert. 

Türkgücüs Muhammed Idrisoglu im Duell mit seinem Tarik-Gegenspieler Ilias Otmani. Foto: Mithat Gürser.

SV Griesheim Tarik – TSKV Türkgücü 3:8 (2:4)

Für Tarik-Trainer Hamza Azaoum war klar: „Wir haben defensiv unser schlechtestes Spiel abgeliefert. Wir haben alles versucht, um es Türkgücü so schwer wie möglich zu machen. Immer wenn wir ran gekommen sind, hat irgendwer hinten einen Zweikampf zu leicht verloren und Türkgücü konnte treffen. Nach der Pause kamen wir direkt heran, danach patzt der Torwart und mit dem 3:5 haben wir uns dann aufgegeben. Von den acht Treffern haben wir uns fünf selbst eingeschenkt. Wir konnten defensiv auch wenn es nicht unsere Stammabwehr war gegen die Offensive der Türken nichts machen. Sie waren überlegen und sind deswegen auch verdient Meister. Es war die beste Mannschaft in dieser Liga.“ Dabei war sein Team zu Beginn vor einer großen Kulisse, davon weite Teile Türkgücü-Anhänger, durch Ilias Otmani in Führung gegangen (10.).

Doch mit zwei Toren von Mete Nakipoglu (17./20.) gerieten die Gäste schnell auf die Siegerstraße. Emre Kadimli verwandelte einen Foulelfmeter zum 3:1 (24.), dann konnte Ozan Keskin vor dem Ablauf der ersten halben Stunde auf 4:1 erhöhen (29.). In der Nachspielzeit der ersten Hälfte (45./+2) und direkt nach dem Seitenwechsel (47.) sorgte Otmani dafür, dass es kurzzeitig spannend wurde. Nach dem 5:3 von Emre Kadimli war der Meister aber so dominant, dass Türkgücü trotz der Roten Karte gegen Emre Kadimli (76.), drei weitere Treffer von Ozan Keskin nachlegte (76./81./90.). Tarik-Akteur Renaldo Trauner erhielt eine Zeitstrafe (85.).

Meisterfeier nach dem Heimspiel gegen SG Harheim 

TSKV-Trainer Mehmet Tunay Somun war nach dem Abpfiff überglücklich, denn eineinhalb Jahre nach seinem Amtsantritt ist die Mission Aufstieg gelungen. Es ist sein zweiter KOL-Meistertitel, 2017 war ihm das mit dem FFV Sportfreunde 04 gelungen, mit dem es in der Gruppenliga Frankfurt West ein Wiedersehen gibt. Nach den Jubelfeiern ging die Mannschaft noch am Abend in eine Griesheimer Shisha-Bar essen und feierten die Meisterschaft dort weiter. Nächsten Sonntag soll nach dem Heimspiel gegen die SG Harheim noch mal gefeiert werden. „Das Ergebnis ist einen Ticken zu hoch ausgefallen, kurz nach der Halbzeit stand es 4:3, es war schon offen. Wir haben schöne Tore geschossen, Griesheim Tarik hat sich gewehrt. Aber ich möchte eigentlich nicht viel zum Spiel sagen. Wichtig war, dass wir es aus eigener Kraft geschafft haben und mit den drei Punkten haben wir unser Ziel erreicht. An dieser Stelle Kompliment an die Mannschaft, wir haben jetzt auch mit 95 Toren die beste Offensive und die wenigsten Gegentore. Wir sind verdient vorzeitig Meister. Die Verantwortlichen im Vorstand haben das mit der Kaderzusammenstellung ermöglicht. Es wurden die Lehren aus der Vorsaison richtig gezogen und die richtigen Entscheidungen getroffen. Es war eine Super-Saison.“

Türkgücü bleiben noch zwei Heimspiele gegen Harheim und Concordia Eschersheim. Tarik tritt noch auswärts beim abstiegsbedrohten TuS Makkabi und beim FC Kosova an. 

Schiedsrichter: Christopher Bedikian (SC 1960 Hanau). Zuschauer: 335.

Tore: 1:0 Ilias Otmani (10.), 1:1, 1:2 Mete Nakipoglu (17./20.), 1:3 Emre Kadimli (24./Foulelfmeter), 1:4 Ozan Keskin (29.), 2:4, 3:4 Ilias Otmani (45./+2, 47.), 3:5 Emre Kadimli (60.), 3:6, 3:7, 3:8 Ozan Keskin (76./81./90.).

Bildergalerie: Mithat Gürser und Vereinsbilder. 

   

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