Bornheims Schlussoffensive erfolglos

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Die SG Bornheim Grün-Weiß eröffnete am Freitagabend den 8. Spieltag der Fußball-Verbandsliga Süd mit einer vermeidbaren Auswärtsniederlage. Bei Aufsteiger SC Dortelweil unterlag die Mannschaft von Trainer Sascha Volk mit 2:3 (1:2) und musste den Neuling in der Tabelle an sich vorbei ziehen lassen.
Die Bornheimer Ersatzspieler beim Aufwärmen in Dortelweil. Foto: Mithat Gürser.
SC Dortelweil – SG Bornheim Grün-Weiss 3:2 (2:1)

135 Zuschauer rund um den Kunstrasenplatz im Bad Vilbeler Ortsteil sahen eine intensive Begegnung, in der die Gastgeber durch Hendrik Schleibinger früh in Führung gingen (6.). Im zweiten Versuch überwand der Dortelweiler den Bornheimer Torhüter Gianluca Colombo. Die eingespielten Wetterauer erhöhten mit einem Schuss ins lange Eck durch Dominik Steffen (30.). Mit dem Halbzeitpfiff köpfte der Bornheimer Raphael Gure gegen die Latte, den Abpraller verwertete Torjäger Lukas Knell mit seinem sechsten Saisontreffer (45.).

Die Gäste waren nun wieder im Spiel und spielten nach dem Seitenwechsel stark auf. Gure erwischte den Dortelweiler Torhüter Yannick Rühl auf dem falschen Fuß und glich aus 16 Metern zum 2:2 aus (52.).

„Aus den zwei Chancen am Ende müssen wir ein Tor machen“ (Bornheims Trainer Sascha Volk)

Kurz danach hätte Bornheim das dritte Tor erzielen müssen, aber Knell vergab aus aussichtsreicher Position. Im Gegenzug markierte Dortelweil im Zuge eines Einwurfs durch Maurice Reininger (55.) das 3:2. Danach nahm das Spiel erneut an Fahrt auf, die Bornheimer hatten in der Schlussphase durch Valerio Lettieri (83.) und Joel Tewelde (90.+3) noch Riesenchancen zum Ausgleich.

„Mit dem Anschlusstor kam der Glaube zurück und dann lief es bis zum Ausgleich perfekt. Nach dem 2:3 haben wir alles rein geworfen, aus den zwei Chancen am Ende müssen wir ein Tor machen“, haderte Volk.

Schiedsrichter: Christian Stübing (Breitenborn). Zuschauer: 135.
Tore: 1:0 Hendrik Schleibinger (6.), 2:0 Dominik Steffen (30.), 2:1 Lukas Knell (45.), 2:2 Raphael Gure (52.), 3:2 Maurice Reininger (55.).

 

Fotos: Mithat Gürser.

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