0:6! Preußen ergeben sich Tempo

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Bereits am Samstagabend um 18.30 Uhr empfing der SV Viktoria Preußen den FC Tempo und unterlag dem serbischen Fußballclub aus Ginnheim in der Höhe etwas überraschend mit 0:6 (0:1). Für die Gastgeber war es die zweite Niederlage vor heimischer Kulisse, während die aus dem Heimaturlaub wieder kompletten Gäste mit acht Punkten aus vier Partien weiter ungeschlagen sind. 
Beim Aufwärmprogramm ahnten die „Preußen“ um Giuliano Amante noch nichts von der hohen Heimschlappe. Foto: Mithat Gürser.
SV Viktoria Preußen – FC Tempo 0:6 (0:1)

Die erste Halbzeit verlief auf dem Kunstrasenplatz in Eckenheim noch von beiden Seiten ausgeglichen. Kurz vor dem Seitenwechsel führte jedoch ein Ballverlust durch einen Fehlpass im Mittelfeld zur Gästeführung durch Goran Grijak (42.). Dieses Szenario wiederholte sich nach dem Seitenwechsel, sodass die konfus verteidigenden Gastgeber nach einer Stunde durch die weiteren Treffer von Milos Mihajlovic (53./Querschläger im Sechzehner direkt auf Mihajlovic) und Stefan Pajic (58./unübersichtliche Situation nicht geklärt) schon mit 0:3 im Hintertreffen lagen.

„Wir haben die ersten drei Tore durch eigene Fehler dem Gegner ermöglicht. Was mir danach nicht gefallen hat: Wir haben uns aufgegeben. Dann war das ein Scheibenschießen. Das ist eine Sache, die mich wurmt. Man kann verlieren. Wenn man alles gegeben hat, kein Problem. Aber man kann sich nicht so ergeben. Da bin ich richtig enttäuscht und sauer. So können wir uns nicht präsentieren, auch wenn wieder Leute gefehlt haben. Damit haben die anderen Mannschaften auch zu tun. Zumindest kämpfen setze ich aber voraus und deswegen bin ich enttäuscht“, sagte Preußen-Trainer Artur Rissling.

„Wir spielten konzentriert auf und machten schöne Tore (Tempos Sportlicher Leiter Zoran Marcetic).

Boban Dokic (79./86.) und Nenad Pasic (88.) machten den Kantersieg der Gäste perfekt. „Wir haben am Ende eigentlich nicht mehr stattgefunden. Das war hoffentlich ein Schuss vor den Bug, dass die Mannschaft den Hebel umlegt“, hofft Rissling.

Tempos Sportlicher Leiter Zoran Marcetic wollte den Sieg nicht überbewerten: „Die Preußen sind nach einer Stunde eingebrochen. Wir spielten konzentriert auf und erzielten schöne Tore.“ 

Schiedsrichter: Steffen Maaß (Neuenhaßlau). Zuschauer: 85.
Tore: 0:1 Goran Grijak (42.), 0:2 Milos Mihajlovic (53.), 0:3 Stefan Pajic (58.), 0:4, 0:5 Boban Dokic (79./86.), 0:6 Nenad Pasic (88.).
Tempos Ersatztorhüter Aleksandar Jevtic. Fotos: Mithat Gürser.

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