Bornheim kommt über 1:1 nicht hinaus

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Der Hanauer SC 1960 verteidigte in der Verbandsliga Süd mit dem 4:2 bei der TS Ober-Roden die Tabellenspitze. Von den drei Vertretern des Kreises Frankfurt war am Sonntag nur die SG Bornheim Grün-Weiss im Einsatz und kam gegen Eintracht Wald-Michelbach nicht über ein 1:1 hinaus. Rot-Weiss Frankfurt hatte bereits am Freitagabend beim FV Bad Vilbel mit 1:0 gewonnen. Der FFV Sportfreunde war spielfrei.
Der Bornheimer Pau Babot hinter Gästeakteur Boubacar Siby. Foto: PA.
SG Bornheim Grün-Weiss – Eintracht Wald-Michelbach 1:1 (1:1)

Die Gastgeber waren vor über 200 Zuschauern durch das 1:0 von Teklu Tewelde nach einem Eckball (4.) schnell auf Siegkurs. In der Folge hatte Bornheim die Partie überwiegend im Griff und verpasste es, weitere Treffer nachzulegen. So hatte Torjäger Lukas Knell Pech mit einem Pfostenschuss (18.). In der Schlussphase der ersten Hälfte wurden die Odenwälder stärker. Erst musste SGB-Torhüter Gianluca Colombo gegen Stürmer Feta Suljic parieren. Nach der folgenden Flanke köpfte Suljic zum Ausgleich ein (42.). Im zweiten Abschnitt verflachte die bis dahin gute Begegnung etwas, um Mitte des zweiten Abschnitts wieder Fahrt anzunehmen.

Einem direkt verwandeltem Eckball von Knell versagte Schiedsrichter Philip Pietrowski (Langen) die Anerkennung (58.), was beide Teams nicht nachvollziehen konnten. Nach einem Foul von Gästeakteur Fabian Marx an Teklu Tewelde gab es eine Viertelstunde vor Schluss Elfmeter für Bornheim. Knell scheiterte aber an Torhüter Marvin Gärtner (77.). In den letzten Minuten drängte Bornheim vehement nach vorne, konnte sich aber am Ende bei Keeper Colombo bedanken, der gegen Ylli Cermjani den Punkt festhielt.

„Dieser Pfiff war nicht nachvollziehbar (Bornheims Trainer Sascha Volk zum nicht gegebenen Eckballtor)

Bornheims Trainer Sascha Volk analysierte: „Wir hätten das Spiel durch eine bessere Chancenverwertung noch früher in unsere Richtung schieben müssen. Wenn man 2:0 führt, kann man das anders spielen. Wir haben ein gutes Spiel gezeigt, der Elfmeter muss aber rein. Beim Eckballtor hat niemand etwas gesehen, auch nicht der Gegner. Dieser Pfiff war nicht nachvollziehbar. Wahrscheinlich hat er es abgepfiffen, weil er es vorher in diesem Pulk angesprochen hatte. Das ist extrem bitter.“

Durch die sehr gute Parade von Colombo wurde den Gastgebern die am Ende mögliche Heimniederlage erspart. „Mit dem 1:1 sind wir nicht zufrieden, aber damit müssen wir leben. Am Schluss hätten wir da gesessen und hätten verloren. Dennoch sind die Unentschieden zu wenig, weil wir eine bessere Leistung gebracht haben.“ Am Freitag (20 Uhr) geht es zum Aufsteiger SC Dortelweil, ehe am 13. September der 1. FC Erlensee aus der Hessenliga in der 2. Runde des Hessen-Pokals an der Seckbacher Landstraße gastiert (20 Uhr).   

Schiedsrichter: Philip Pietrowski (Langen). Zuschauer: 206.
Tore: 1:0 Teklu Tewelde (4.), 1:1 Feta Suljic (42.).

 

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