„Speuzer“ mit toller Moral zum 3:3

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In einer ereignisreichen Begegnung trennte sich der FFV Sportfreunde am Mittwochabend vom zum Favoritenkreis der Verbandsliga Süd zählenden Hanauer SC 1960 mit 3:3 (1:2).

Die Sportfreunde beweisen immer wieder Moral bei Rückständen. Foto: Mithat Gürser.

FFV Sportfreunde 04 – Hanauer SC 1960 3:3 (1:2)

„Hanau verfügt über eine ganz starke individuelle Klasse und spielte mit viel Speed auf. Wir leiden weiter unter Personalmangel und einige Spieler, die aus dem Urlaub zurück sind, kamen in der ersten Halbzeit oft einen Schritt zu spät“, schilderte FFV-Trainer Artug Özbakir. Folgerichtig gingen die Gäste durch Valerio Marcello Mickley (15.) und Ronaldo Dos Santos Ferreira (44.) mit 2:0 in Führung.

Ganz wichtig für die spätere Aufholjagd sei laut dem Sportfreunde-Trainer der Anschlusstreffer mit dem Halbzeitpfiff durch Bilal Zerouali gewesen (45.+1). Nach dem Seitenwechsel stellte Hanau erneut durch Ferreira (57.) den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her, doch die „Speuzer“ bewiesen auf ihrem Kunstrasenplatz eine große Moral und konnten sich wieder einmal bei ihrem Torjäger Giuseppe Signorelli bedanken.

„Das spricht für die Moral der Mannschaft und dafür habe ich bei dieser Personalsituation derzeit eine große Hochachtung“ (Sportfreunde-Trainer Artug Özbakir).

Dessen 2:3 (58.) hielt die Hoffnung am Leben und in der 88. Minute war der Italiener erneut zur Stelle und sorgte mit dem Ausgleich zum 3:3 für kollektiven Jubel an der Mainzer Landstraße. „Wir haben in den letzten vier Spielen nach Rückstanden niemals aufgesteckt. Das spricht für die Moral der Mannschaft und dafür habe ich bei dieser Personalsituation derzeit eine große Hochachtung“, war der ehemalige Oberliga-Fußballer stolz auf seine Mannschaft, die nun nach vier Spielen fünf Punkte aufweist und noch das Nachholspiel bei der Spvgg. Neu-Isenburg in der Hinterhand hat.

Tore: 0:1 Valerio Marcello Mickley (15.), 0:2 Ronaldo Dos Santos Ferreira (44.), 1:2 Bilal Zerouali (45./+1), 1:3 Ronaldo Dos Santos Ferreira (57.), 2:3, 3:3 Giuseppe Signorelli (58./88.).

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