Gudesding verwaltet Führung gegen Makkabi

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Erstmals in der Geschichte der Kreisoberliga Frankfurt wurde ein Spiel an einem Samstagabend um 20 Uhr angepfiffen. Zu dieser ungewohnten Uhrzeit standen sich im Ostpark die beiden befreundeten Vereine FC Gudesding und TuS Makkabi gegenüber. Die „Guden“ besiegten die überraschend mit sechs Punkten als Tabellenführer angereisten Makkabäer mit 4:1 (3:0) und zogen mit dem zweiten Heimsieg nach Punkten mit den Gästen gleich.

Gudesding-Spielertrainer Alexander Root markierte das 3:0 gegen Makkabi. Foto: Mithat Gürser.

FC Gudesding – TuS Makkabi 4:1 (3:0)

Gudesding war nach dem spektakulären Pokalfight gegen Verbandsligist Rot-Weiss Frankfurt am 31. Juli (5:5 nach Verlängerung, 11:12 nach Elfmeterschießen) mit einem 9:2-Sieg über Gruppenliga-Absteiger TSG Niederrad gestartet, hatte aber eine Woche später beim FV Hausen mit 1:3 verloren. Makkabi hingegen hatte man eine ganz schwere Saison aufgrund des großen personellen Aderlasses vorausgesagt. Allen Unkenrufen zum Trotz holte sich das Team von Trainer Marlon Hubermann die volle Punktzahl in den ersten beiden Spieltagen ab, profitierte aber freilich von der urlaubsbedingten Absage des FC Posavina und rang dann Union Niederrad mit 3:1 nieder.

Die 70 Zuschauer im Ostpark sahen eine Art „Derby“, in dem Gudesding zunächst nervös auftrat, dennoch aber schnell durch Florian Schuberth in Führung ging (3.). Ein früher Spielerwechsel – Yannik Siering für Paul Böttcher (15.) – sorgte bei den Gastgebern für mehr Stabilität, gerade als der zweifache Torschütze Schuberth von der 22. – 32. Minute aufgrund einer Zeitstrafe draußen saß.

„Alles in allem ein gutes Spiel von uns – trotz augenblicklich großer Personalnot“ (Gudesding-Trainer Alexander Root)

Gudesding schloss die erste Spielhälfte effizient ab: Seyedmohammadreza Hosseini (43.) und Spielertrainer Alexander Root (45./+1), der eigentlich gar nicht auflaufen wollte, sorgten für eine beruhigende 3:0-Führung. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Schuberth auf 4:0 (53.), dann schaltete Gudesding in den Verwaltungsmodus. Makkabi, das nach dem großen Personaladerlass auf sehr viele Kräfte aus der Zweiten Mannschaft zurückgreifen muss, spielte frisch auf und kam noch zum Ehrentreffer von Malte Radoch (73.).

„Alles in allem war das ein gutes Spiel von uns – trotz augenblicklich großer Personalnot“, sagte Root und verwies auf 15 fehlende Spieler aus dem Kreis der Ersten Mannschaft. „Im September werden viele Stammspieler endlich wieder zurück sein. Dennoch: Die Marschrichtung stimmt.“ Makkabi lief mit Spielern der älteren Garde wie Peter Ogrodnik, Marlon Hubermann und Yan Gurevych auf. Sie bilden auch das Trainerteam, spielen sich aber gerade wie andere Spieler für das in die A-Klasse aufgestiegene Reserveteam fest. Das konnte am Sonntag bereits zum zweiten Mal nicht antreten, beim dritten Mal würde die „Zweite“ aus dem Spielbetrieb ausscheiden.  

Zuschauer: 70. Tore: 1:0 Florian Schuberth (3.), 2:0 Seyedmohammadreza Hosseini (43.), 3:0 Alexander Root (45./+1), 4:0 Florian Schuberth (53.), 4:1 Malte Radoch (73.).

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