Signorelli direkt in der Startelf

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Um 18 Uhr tritt der FFV Sportfreunde am Samstag an der nördlichen Stadtgrenze bei Hessenliga-Absteiger FV Bad Vilbel an. Die Partie bei der Spvgg. Neu-Isenburg wurde am Mittwoch beim Stande von 2:2 aus kuriosen Gründen abgebrochen. 

Der FFV Sportfreunde leidet laut Trainer Artug Özbakir ganz besonders unter der Urlaubsproblematik, sein Team mache aber derzeit das beste aus der Situation. Bereits zum Auftakt, beim 0:1 in Rodgau, hätten dem Coach zehn Leute gefehlt und beim einzigen Punktgewinn bisher (1:1 gegen den SV Münster) deren neun. Am Mittwoch bei der Spvgg. Neu-Isenburg standen dem Coach gerade einmal zwei Auswechselspieler zur Verfügung. Torjäger Giuseppe Signorelli kam erst am selben Tag aus dem Urlaub und mangels Alternativen direkt in die Startformation beordert.

„Meine komplette Verteidigung steht mir nicht zur Verfügung, somit musste ich stark improvisieren“, erklärt Özbakir. Da Stammkeeper Sebastian Seitz kurzfristig absagte, musste Ersatzmann Tomo Toumpas zwischen die Pfosten, obwohl dieser seit geraumer Zeit nicht mehr am Trainingsbetrieb teilnahm. Und der offensiv ausgerichtete Kapitän Danyal Tekin musste neben Ergänzungsspieler Ilias Bentaayate in der Innenverteidigung ran. Verärgert ist Özbakir nach wie vor über die Begleitumstände der Partie im Sportpark, die in der 75. Minute beim Stande von 2:2 zum Abbruch führten.

„Wir müssen uns jetzt irgendwie durch den August kämpfen, erst Ende nächster Woche werden wir komplett sein. Ungeachtet dessen wollen wir drei Punkte nach Frankfurt mitnehmen und den ersten Saisonsieg einfahren“ (FFV-Trainer Artug Özbakir)

Die plötzlich automatisch eingeschaltete Bewässerungsanlage verhinderte die reguläre Beendigung der spannenden Partie, in der „mein Team trotz der Personallage drauf und dran war, das Spiel komplett zu drehen.“ Mit der Spielwertung oder einer wahrscheinlichen Neuansetzung muss sich nun das Sportgericht befassen, laut Özbakir wäre es kein Problem gewesen, „auf einem der anderen mit Flutlicht ausgestatteten Nebenplätze weiter zu spielen.“

Für die Partie in Bad Vilbel, wo Özbakir wohnt und „zwei Minuten zum Sportplatz“ braucht, erwartet Özbakir beim Wiedersehen mit FV-Coach Amir Mustafic, mit dem er vor rund 20 Jahren in der Oberliga Hessen bei der SG Hoechst kickte, eine interessante Begegnung. „Wir müssen uns jetzt irgendwie durch den August kämpfen, erst Ende nächster Woche werden wir komplett sein. Ungeachtet dessen wollen wir drei Punkte nach Frankfurt mitnehmen und den ersten Saisonsieg einfahren“, so Özbakir. Der den Wetterauern nach zwei Niederlagen zum Auftakt am Mittwoch gelang. Mit 5:1 wurde Schlusslicht Dersim Rüsselsheim bezwungen.

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